Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Renate Künast, hält an der schrittweisen Einführung der Rente mit 67 schon ab 2012 fest. „Ich will an den Zahlen nichts ändern, weil mir Generationengerechtigkeit sehr wichtig ist“, sagte sie dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.
Von 2012 an solle pro Jahr ein Monat länger gearbeitet werden, bis das Ziel der Rente mit 67 im Jahre 2029 erreicht sei. „Wir sind gut beraten, an diesem moderaten Zeitplan festzuhalten“, sagte Künast. Es sei jedoch zwingend, die Arbeitsmarktlage für die Älteren zu verbessern.
Der rentenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Wolfgang Strengmann-Kuhn, hatte kürzlich bedauert, dass sich die Regierung bereits auf die Einführung der Rente mit 67 ab 2012 festgelegt habe, obwohl im Herbst gesetzlich eine Überprüfung der Arbeitsmarktchancen älterer Arbeitnehmer anstehe. „Der Streit ist voreilig, und die Arbeitsministerin (Ursula von der Leyen, CDU) sollte sich ans Gesetz halten“, sagte er.
dpa/tma





