Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird der Besuch von Solarien künftig untersagt. Sie sollen so vor massiven Hautkrebs-Gefahren geschützt werden. Das sieht ein Gesetzentwurf von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) vor, den das Bundeskabinett am Mittwoch verabschiedete. Das Vorhaben sei wegen des starken Anstiegs der Neuerkrankungen an Hautkrebs „besonders eilbedürftig“, heißt es im Entwurf.

Besonders für Kinder und Jugendliche erhöhe sich das Hautkrebsrisiko, wenn sie künstlicher UV-Bestrahlung ausgesetzt werden, heißt es in der Gesetzesbegründung laut einem Bericht der "Braunschweiger Zeitung". Die Belastungen seien mitentscheidend für Hautkrebserkrankungen im Erwachsenenalter.

Dennoch „gehört für viele Jugendliche der regelmäßige Gang ins Sonnenstudio bereits zum Alltag“. Sonnenstudio-Betreibern, die gegen das Verbot verstoßen, drohe ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro.

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dpa/cn