Der Tod von Dolly Parton hat weltweit Trauer ausgelöst. Die US-Countrylegende starb im Alter von 80 Jahren in Nashville im Bundesstaat Tennessee. Zahlreiche prominente Weggefährten und Künstler würdigten Parton nicht nur als außergewöhnliche Musikerin, sondern auch als großzügige Philanthropin und prägende Persönlichkeit.

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Paul McCartney erinnerte in einem Post auf der Plattform Instagram an seine erste Begegnung mit Parton in Nashville, geschmückt mit gemeinsamen Bildern. „Sie war so lebensfroh und voller Energie, es ist schwer zu begreifen, dass sie gestorben ist“, schrieb die Beatles-Legende. Partons Leistungen als Musikerin hätten ihn nachhaltig beeindruckt: „Es ist schwer, sich eine Welt ohne Dolly vorzustellen.“
Auch Elton John zeigte sich tief getroffen. Er bezeichnete Parton in seiner Instagram-Story als „einen Giganten von einem Künstler – einzigartig und unersetzlich, mit einem überaus gütigen Herzen“.
Oprah Winfrey erinnert an Partons Lebensfreude
Eine der liebsten Erinnerungen von Oprah Winfrey sei gewesen, wie Parton in ihrer Talkshow aufgetreten sei und sich in den berühmten Kleidern von Designer Bob Mackie amüsiert habe. Das schreibt sie ebenfalls auf der Social Media Plattform.
Winfrey machte außerdem auf Partons außergewöhnlichen Lebensweg aufmerksam. Das Mädchen aus den Smoky Mountains in Tennessee habe von einem großen Leben geträumt – und dieses schließlich weit übertroffen. Besonders hob die Moderatorin Partons Hilfsbereitschaft hervor: Sie habe anderen Menschen „auf so großzügige Weise“ geholfen, sowohl sichtbar als auch abseits der Öffentlichkeit.
Partons Einfluss reichte dabei weit über die klassische Country-Musik hinaus. Über Generationen hinweg wurde sie zum Vorbild für Musikerinnen aus Pop, Rock und R&B.
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Taylor Swift: „Eine Welt ohne Dolly fühlt sich nicht möglich an“
Taylor Swift würdigte Parton ebenfalls als außergewöhnliche Persönlichkeit. „Eine Welt ohne Dolly fühlt sich nicht möglich, nicht real und nicht richtig an“, teilte Swift den Branchenmagazinen „Variety“ und „The Hollywood Reporter“ mit.
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Gleichzeitig sei Partons Vermächtnis unvergänglich. „Aber aufgrund der grenzenlos großzügigen Art, wie sie ihre Zeit auf dieser Erde verbrachte, und der zahllosen Leben, die sie zum Besseren verändert hat, wird ihr Vermächtnis für immer weiterleben“, erklärte Swift.
Auch Beyoncé erinnerte an Partons Einfluss. Die Sängerin hatte die Country-Ikone für ihr Grammy-prämiertes Album „Cowboy Carter“ gewonnen. Nach Partons Tod schrieb Beyoncé auf ihrer Website: „Du warst der Maßstab. Der Nordstern. Kühn und brillant. Talentiert und unbeirrbar. Du hast so viele Lektionen darüber erteilt, wie man ganz man selbst sein kann.“
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Miley Cyrus verliert ihre Patentante
Eine besonders enge Verbindung zu Parton hatte Miley Cyrus. Die Sängerin war ihre Patentochter. Parton war außerdem mehrfach Teil von Cyrus‘ Erfolgsserie „Hannah Montana“ und arbeitete mit ihr musikalisch zusammen.
Auch Cyrus‘ Vater Billy Ray Cyrus, der eng mit Parton befreundet war, erinnerte sich an die Verstorbene als eine Persönlichkeit, die über Jahrzehnte zum Alltag vieler Menschen gehört habe. Sie sei „Teil unseres Lebens gewesen, auf unseren Fernsehern, direkt in unseren Wohnzimmern“.
Seine Erinnerungen an Parton reichen weit zurück. „Wie jeder kleine Junge bin ich mit der Liebe zu Dolly Parton aufgewachsen“, sagte er.
Trump ordnet Trauerbeflaggung für eine Woche an
Auch aus der US-Politik kamen zahlreiche Reaktionen. US-Präsident Donald Trump ordnete eine landesweite Trauerbeflaggung an. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er: „Ich ordne an, dass die amerikanische Flagge in den gesamten Vereinigten Staaten für eine Woche auf Halbmast gesetzt wird, beginnend heute Abend um 18 Uhr. Ruhe in Frieden, Dolly!“
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Bereits während seiner ersten Amtszeit hatte Trump der Sängerin die Presidential Medal of Freedom, die höchste zivile Auszeichnung der USA, angeboten. Parton lehnte die Ehrung jedoch zweimal ab. 2021 erklärte sie dazu, ihr Mann sei beim ersten Angebot krank gewesen. Beim zweiten Mal habe sie wegen der Corona-Pandemie nicht reisen wollen.
Dolly Parton prägte die Country-Musik über Jahrzehnte
Parton hinterlässt ein außergewöhnliches musikalisches Vermächtnis. Mit Liedern wie „Jolene“ und „I Will Always Love You“ wurde sie weltberühmt. Letzterer Song erreichte vor allem durch die Interpretation von Whitney Houston ein Millionenpublikum.
In ihrer mehr als sechs Jahrzehnte umfassenden Karriere veröffentlichte Parton knapp 50 Studioalben und verkaufte mehr als 100 Millionen Tonträger. Gleichzeitig engagierte sie sich intensiv für wohltätige Zwecke und Bildungsprojekte.
Partons Familie hatte ihren Tod am Dienstag öffentlich gemacht. In einem Video auf ihrem Instagram-Kanal hieß es: „Die Traurigkeit ist mit uns, aber nicht mit Dolly. Sie hat ihr Leben gelebt.“
Mit dpa










