Um Kritikerlob wie für seinen Berlin-Thriller „Verbrannte Erde“ (in der ARD-Mediathek und am 18. Mai, 0.05 Uhr, im Ersten) muss sich Mišel Matičević keine Sorgen machen. Und doch ist der 56-Jährige mit seiner beruflichen Situation aus verschiedenen Gründen nicht zufrieden. Seinen Humor und seine Chuzpe hat er dabei aber nicht verloren – was vielleicht auch an seinen kroatischen Wurzeln liegt.

Herr Matičević, hinter Ihnen ist ein Boxsack zu sehen. Der wird vermutlich auch benutzt …

Mišel Matičević: Ja, ich habe unterschiedliche Trainingsinstrumente. Thaiboxen, Rennradfahren, Crossfit. Im Moment pausiere ich allerdings zwangsläufig, weil ich mich seit drei Wochen mit einer Bronchitis herumschlage.

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