Am Dienstagnachmittag sind in Shoreham-by-Sea an der südenglischen Küste drei Mitglieder einer Familie ums Leben gekommen. Mutter, Vater und ihr Kind im Teenageralter sind laut britischen Medien im Meer ertrunken. Ein jüngeres Mädchen konnte an der gleichen Badestelle noch aus dem Wasser gerettet und in ein Krankenhaus gebracht werden, berichtet unter anderem die BBC. Das Kind befindet sich in einem lebensbedrohlichen Zustand.

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Die Familie soll aus dem Ausland stammen. Nähere Angaben zu der Identität der Todesopfer gibt es derzeit nicht. Die Angehörigen der Opfer wurden inzwischen informiert.

Rettungseinsatz in Shoreham: Fischer wählen Notruf

Der Notruf ging gegen 14.40 Uhr Ortszeit bei der Polizei ein. Ein Großaufgebot an Rettungskräften wurde daraufhin an den Strandabschnitt nahe dem Hafen von Shoreham-by-Sea geschickt: Acht Rettungswagen, mehrere Boote der Küstenwache sowie zwei Hubschrauber waren im Einsatz.

Nach Angaben eines Polizeisprechers geht man derzeit davon aus, dass alle vier Familienmitglieder gemeinsam vom Ufer aus ins Wasser gingen, um zu schwimmen. Dort sollen sie in eine Notlage geraten sein. Wie es genau zu dem Unglück kam, ist bislang jedoch noch unklar und wird weiterhin ermittelt.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls herrschte offenbar ein starker Wind, wodurch das Meer ungewöhnlich unruhiger und rau war. Erst vor wenigen Wochen waren im rund 200 Kilometer entfernten West Mersea in der Grafschaft Essex drei Menschen ertrunken.