Der Tod von Schauspielerin Hayden Panettiere hat zahlreiche Weggefährten und Fans erschüttert. Auch ihr früherer Partner Wladimir Klitschko nahm bereits Abschied. Nun äußerte sich erstmals ihre Mutter Lesley Vogel gegenüber „NBC News“ zum Tod ihrer Tochter.

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In einem Telefoninterview am Dienstag, 18. August, sprach Vogel über das Leben der Schauspielerin und die Herausforderungen, denen sie sich in der Unterhaltungsbranche ausgesetzt sah.

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Mutter: Hayden habe „ihren Weg verloren“

Panettiere sei in vielen Bereichen außergewöhnlich talentiert gewesen, sagte ihre Mutter. Für junge Menschen, die bereits früh in der Unterhaltungsbranche Fuß fassten, sei das Leben jedoch schwierig. „Ich glaube, Hayden war in so vielen Bereichen eine unglaublich talentierte Person, und ich denke, für junge Menschen, die in der Unterhaltungsbranche aufwachsen – das ist ein harter Kampf, und es ist eine sehr anspruchsvolle Branche –, ist es leider nicht ungewöhnlich, dass sie auf den falschen Weg geraten.“

Vogel sprach dabei auch über die Entwicklung ihrer Tochter. „Ich glaube, es wird sehr schwer, sich selbst treu zu bleiben, und ich glaube, Hayden hat leider ihren Weg verloren“, sagte sie. Sie fügte hinzu: „Ich wünschte, es wäre anders gekommen. Ich wünschte, sie wäre sich selbst treu geblieben, denn sie hatte viele unglaubliche Eigenschaften.“

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Auch ihren Sohn Jansen, Haydens Bruder, erwähnte Vogel in dem Gespräch. Er war 2023 im Alter von 28 Jahren an den Folgen einer Kardiomyopathie in Verbindung mit Komplikationen an der Aortenklappe gestorben. Über ihre beiden verstorbenen Kinder sagte die Mutter: „Ich habe einfach das Gefühl, dass sie bei ihrem Bruder ist, und dass sie Frieden gefunden haben.“

Schwieriges Verhältnis zwischen Mutter und Tochter

Das Verhältnis zwischen Panettiere und ihrer Mutter war allerdings seit Jahren angespannt. Die Schauspielerin hatte in ihren Memoiren „This Is Me: A Reckoning“ offen über die Beziehung zu ihrer Mutter gesprochen. Sie beschrieb das Verhältnis demnach eher als „Geschäftsbeziehung“ denn als klassische Beziehung zwischen Mutter und Tochter.

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In Interviews rund um die Veröffentlichung des Buches bezeichnete Panettiere die Verbindung zudem als „rein geschäftlich, manipulativ und emotional stark belastend“.

Vogel war zunächst auch als Managerin ihrer Tochter tätig. Panettiere versuchte nach eigenen Angaben im Alter von 19 Jahren, die Beziehung auf eine persönliche Ebene zurückzuführen und die geschäftliche Zusammenarbeit zu beenden. Ihre Mutter habe darauf nach Darstellung der Schauspielerin mit den Worten „Du schuldest mir etwas“ reagiert und Geld gefordert. Bis zu Panettieres Tod sollen Mutter und Tochter keinen Kontakt mehr gehabt haben.