In einem Vorort von Memphis im US-Bundesstaat Tennessee ist am Donnerstag ein sechsjähriges Mädchen gestorben, nachdem es stundenlang im überhitzten Schulbus vergessen worden war. Wie der US-Lokalsender „Fox8“ berichtet, wurde das autistische Kind vom Vater am Morgen an der Kindertagesstätte in Cordova abgegeben. Von dort sollte ein Bus das Mädchen zur Macon-Hall-Grundschule fahren – doch die Sechsjährige namens Winter J. kam dort nie an.

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Vieles deutet darauf hin, dass das Mädchen vergessen wurde und den ganzen Tag in dem sich immer weiter aufhitzenden Bus saß. „Niemand wusste, dass sie noch im Bus war, bis die anderen wieder einstiegen und sich bereit machten, die Schüler abzuholen“, sagte ihr Onkel gegenüber dem Lokalsender. Gegen 15.20 Uhr wurde Winter J. in einem „kritischen Zustand“ ins Krankenhaus gebracht, wo sie dann für tot erklärt wurde. Der Vater von Winter, Brian Jones, erklärte, dass seine Tochter mit einer Körpertemperatur von 42,8 Grad gestorben sei.

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Hilflos im Schulbus: Mädchen konnte sich nicht bemerkbar machen

Ihr Onkel machte deutlich, dass das nonverbale Mädchen sich nicht bemerkbar machen konnte. Sie hätte aufgrund ihrer Erkrankung keine Chance gehabt, entdeckt zu werden. „Ich stehe hier und schwitze. Ich kann mir nur vorstellen, wie es für sie gewesen sein muss, so lange in einem Bus eingeschlossen zu sein, ohne offene Fenster, ohne offene Türen, ohne irgendetwas“, sagte er gegenüber dem Lokalsender „Fox8“.

Behörden untersuchen nun, wie es zu dieser Tragödie in dem US-Vorort kommen konnte. Anklage wurde bislang nicht erhoben. Eltern anderer Kinder zeigten sich schockiert. „Das ist traurig. Mir tut das Kind und die Familie leid“, sagte eine Mutter.

rk