Bei dem Unfall eines Reisebusses aus Polen sind im Osten Ungarns zwölf Menschen ums Leben gekommen. Zehn weitere Personen erlitten schwere, weitere 37 leichte Verletzungen, teilte der ungarische Rettungsdienst mit. Der Bus war nach Angaben der Polizei auf der Autobahn M3 bei Mezökeresztes, etwa 140 Kilometer östlich von Budapest, von der Fahrbahn abgekommen und in den Straßengraben gestürzt. 

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Nach ersten Erkenntnissen der Polizei dürfte der Fahrer bei der Fahrt in der Nacht zum Sonntag am Lenkrad eingeschlafen sein. Die Behörde nahm ihn fest. Der Autobahnabschnitt zwischen Mezökeresztes und Emöd blieb am Sonntagvormittag in Richtung Miskolc gesperrt. 

Busunfall in Ungarn: Polnische Pilgergruppe war auf dem Rückweg

Die Behörden der Woiwodschaft Karpatenvorland teilten nach Angaben der Agentur PAP mit, dass eine Pilgergruppe aus dem Karpatenvorland mit dem Reisebus auf dem Rückweg aus Bosnien und Herzegowina gewesen sei.

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Insgesamt hatten sich 59 Menschen an Bord des Fahrzeugs befunden. 14 Rettungswagen seien im Einsatz gewesen, um die Verletzten zu bergen, hieß es. Bilder in ungarischen Medien zeigten Kräne, die dazu eingesetzt wurden, um das Wrack des Busses aus dem Straßengraben zu heben.

Busunfall in Ungarn
Rettungskräfte am Unfallort im Einsatz.© Zoltan Mathe/MTI/AP/dpa | Zoltan Mathe

Polnischer Präsident: Unvorstellbare Tragödie

Der ungarische Ministerpräsident Peter Magyar brachte sein Mitgefühl im Zusammenhang mit der Tragödie zum Ausdruck. „Den Familien der Opfer gilt mein aufrichtiges Beileid“, schrieb er auf seiner Facebook-Seite. Er dankte den Einsatz- und Rettungskräften am Unfallort. 

Der polnische Präsident Karol Nawrocki zeigte sich erschüttert. „Im Angesicht dieser unvorstellbaren Tragödie, die uns alle berührt, bin ich im Gebet und tiefsten Mitgefühl mit den Familien und Nächsten der Opfer verbunden“, schrieb der 43-Jährige bei X.

afp/dpa/bee