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Seit Jens Spahn vergangene Woche bekannt gegeben hat, Vater geworden zu sein, wird in Deutschland hitzig über Leihmutterschaft diskutiert. Denn der CDU-Politiker und sein Ehemann entschieden sich für eine Leihmutter in den USA. Kaum war die Nachricht öffentlich, entbrannte erneut eine Debatte über Ethik, Recht und die Frage, ob das in Deutschland geltende Verbot noch zeitgemäß ist. Gleichzeitig stellen sich viele Menschen ganz praktische Fragen: Wie läuft eine Leihmutterschaft in den USA überhaupt ab? Wer entscheidet darüber? Und warum nehmen deutsche Paare dafür Kosten in sechsstelliger Höhe in Kauf?

Horst (36) und Manuel (38) Pfister kennen die Antworten. Das Ehepaar aus Bayern hat zwei Kinder – fünf und zwei Jahre alt. Beide kamen mithilfe einer Leihmutter in den USA zur Welt. „Uns war von Anfang an klar, dass es kein einfacher Weg für uns wird, eine Familie zu gründen“, sagt Horst. Er und Manuel sind seit 15 Jahren ein Paar, elf davon verheiratet. Schon früh stand für beide fest, dass sie Kinder haben möchten. „Wir hatten beide einen starken Kinderwunsch.“

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