Eine 16-jährige Reiterin ist in einem Wald bei Weinheim (Baden-Württemberg) verunglückt und von Einsatzkräften in einer aufwendigen Aktion gerettet worden. Wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte, war die Jugendliche am Donnerstagnachmittag in dem Waldstück vom Pferd gestürzt und hatte sich dabei schwere Verletzungen zugezogen.

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Weinheim: Rettungswagen bleibt stecken – Feuerwehr erreicht Verletzte zu Fuß

Der alarmierte Rettungswagen konnte den Unfallort nicht erreichen, da es sich um einen schmalen Waldweg handelte und der Wagen zeitweise steckenblieb. Daraufhin machten sich Feuerwehrsanitäter zu Fuß auf den Weg zu der Verletzten und übernahmen die Erstversorgung. 

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Weitere Helfer wurden mit einem mittlerweile eingetroffenen geländegängigen „Kleineinsatzfahrzeug“ zu der Patientin gebracht. Schließlich trugen die Einsatzkräfte die 16-Jährige in einer Schleifkorbtrage zu dem Rettungswagen, der sie wiederum zum Landeplatz eines Rettungshubschraubers brachte. Der Helikopter brachte die Jugendliche in ein Krankenhaus. 

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Gefährliches Szenario: Wenn Reiter allein unterwegs sind

Stürze bei Ausritten können oft üble Folgen haben. Das belegt auch ein Vorfall aus dem Mai 2024, als eine 37-Jährige in Oberbayern bei einem Ausritt von ihrem Pferd gestürzt war und sich dabei schwer verletzt hatte. Nach Polizeiangaben lag die Frau rund vier Stunden mit einer Schädelfraktur in einem Wald bei Bruck (Landkreis Ebersberg), bevor eine andere Reiterin sie dort zufällig fand.

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Ein Rettungshubschrauber brachte die Verletzte ins Krankenhaus. Das Pferd blieb den Angaben nach zunächst einige Stunden verschwunden, kehrte aber später unversehrt zum Stall zurück. Der Grund für den Sturz war zunächst unklar; die Polizei ging von einem Unfall aus.

afp/dpa/jcst