
- Bei der Kryokonservierung wird der Körper nach dem Tod „eingefroren“
- Sobald es medizinisch möglich ist, sollen die Körper wiederbelebt werden
- Ein Kryoniker erzählt, warum er sich für diese Möglichkeit entschieden hat
Wenn Alexander Tietz-Latza stirbt, will er weder begraben noch eingeäschert werden. Der 45-Jährige hat sich für einen anderen Weg entschieden. Einen Weg, der ihm eine Chance auf ein zweites Leben in der Zukunft offenhalten soll: die Kryokonservierung. Dabei wird der Körper nach dem Tod auf bis zu minus 196 Grad heruntergekühlt und für unbestimmte Zeit in flüssigem Stickstoff gelagert. In ferner Zukunft soll der Körper – so die Hoffnung – aufgetaut und zu neuem Leben erweckt werden.
Kritiker glauben nicht, dass das jemals gelingen kann. Dennoch ist für immer mehr Menschen die Kryokonservierung eine Option. Weltweit liegen etwa 600 menschliche Körper in sogenannten Kryotanks. Das deutsche Start-up Tomorrow Bio hat eigenen Angaben zufolge bereits 20 Menschen konserviert. Knapp 1000 weitere Kunden sind für eine Kryokonservierung registriert. Einer von ihnen ist Alexander Tietz-Latza.





