Sein „Major Tom“ ist nach wie vor eine der großen Hymnen der deutschen Popmusik, doch Sänger Peter Schilling musste dafür auch einen schweren gesundheitlichen Preis zahlen, denn er litt unter den Folgen eines Burnouts. Zu seinem 70. Geburtstag heute ist er jedoch in bester Stimmung. Denn da feiert er auch das Debüt seiner neuen Single „Antistar“, der im September ein ganzes Album folgen soll. Im Interview erzählt er, durch welche Tiefen er gegangen ist und wie er sich wieder nach oben gekämpft hat.
Sie können an Ihrem 70. Geburtstag auf eine aufregende Karriere zurückblicken. Hatten Sie in Ihrer Jugend ein Gefühl, was die Zukunft für Sie bringen könnte?
Peter Schilling: Dieses Gefühl hatte ich mit 14 oder 15, als ich mich zwischen Fußball und Musik entscheiden musste. Ich habe dann Musik gewählt, weil das von Anfang an mein Ding war. Ich habe im Radio Songs wie „Lola“ von den Kinks, „Lady in Black“ von Uriah Heep oder „Child in Time“ von Deep Purple gehört, und so etwas wollte ich auch komponieren können. So habe ich mit der Gitarre experimentiert und nach neuen Wegen des Songschreibens gesucht, wobei ich übrigens nie Noten lesen konnte.






