Bei dem schweren Zugunglück in Thailand durch einen Kransturz ist auch ein deutscher Staatsbürger ums Leben gekommen. Das bestätigte das Außenministerium in Bangkok über die Plattform X. Es sprach den Angehörigen sein Beileid aus.

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Am Mittwoch war in der Provinz Nakhon Ratchasima, etwa 230 Kilometer nordöstlich von Bangkok, ein Baukran auf einen voll besetzten Zug gestürzt, der daraufhin entgleiste und teilweise Feuer fing. Mindestens 32 Menschen kamen ums Leben, mehr als 60 weitere wurden teilweise schwer verletzt. Bei fast allen Opfern handelt es sich dem Außenministerium zufolge um Thais.
The Ministry of Foreign Affairs of Thailand extends its deepest condolences to the families of all those who lost their lives in the tragic train accident in Nakhon Ratchasima on 14 Jan 2026, including a Korean and German national. On behalf of the Royal Thai Government, Thailand… pic.twitter.com/bQDrMS8zUQ
— กระทรวงการต่างประเทศ | MFA of Thailand (@MFAThai) 15. Januar 2026
Zugunglück in Bangkok: Deutscher kommt ums Leben
Plötzlich sei das Dach des Zuges eingestürzt, zitierte das Portal „Thaiger“ die thailändische Ehefrau des deutschen Opfers, die das Unglück überlebte. Ihr Mann sei sofort tot gewesen. Weitere Details zur Identität wurden zunächst nicht bekannt. Dem Ministerium zufolge kam auch ein Südkoreaner in den Trümmern ums Leben.
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Die Suche nach drei als vermisst geltenden Personen sei inzwischen abgebrochen worden, berichteten Medien unter Berufung auf die Einsatzkräfte. Es seien lediglich Leichenfragmente geborgen worden, die zur forensischen Identifizierung eingeschickt worden seien.
Vertreter der Baufirmen nach tödlichem Unfall vorgeladen
Die Ermittlungen zur Unglücksursache laufen auf Hochtouren. Die Polizei sammle Beweise und habe Vertreter zweier beteiligter Baufirmen zur Vernehmung vorgeladen, betonte die Polizei. Bislang sei aber noch keine Anklage erhoben worden.
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Der riesige Kran war für den Bau einer Eisenbahnbrücke für die thailändisch-chinesische Hochgeschwindigkeitsstrecke (HGV) eingesetzt worden, die Thailand in Zukunft über Laos mit China verbinden soll. Das Projekt ist Teil der riesigen chinesischen Infrastrukturinitiative „Neue Seidenstraße“.
Weiterer Unfall in Thailand: Minister ordnet sofortigen Baustopp an
Nur einen Tag nach dem Zugunglück am Mittwoch ist es nahe Bangkok indes zu einem weiteren ähnlichen Unfall gekommen. Zwei Menschen kamen ums Leben und fünf weitere wurden verletzt, als ein Baukran in Samut Sakhon plötzlich auf eine Schnellstraße stürzte. Teile des Stahlgerüsts hätten zwei Autos getroffen, zitierte die Zeitung „Bangkok Post“ die Polizei.
Thailands Verkehrsminister Phiphat Ratchakitprakarn hat nun einen sofortigen Baustopp für alle Hochstraßen- und Hochbahnprojekte im Land angeordnet. Die Maßnahme gelte bis zu einer umfassenden Überprüfung der Sicherheitsstandards auf den Baustellen, sagte der Minister in einem Fernsehinterview.
lth/dpa








