In Marokko sind nach heftigen Regenfällen und Überschwemmungen mindestens 37 Menschen gestorben. Wie die staatliche Nachrichtenagentur MAP berichtete, kam es am Abend in der an der Atlantikküste gelegenen Provinz Safi zu „außerordentlichen Gewittern“, die binnen kurzer Zeit massive Sturzfluten auslösten. Dabei wurden zudem 14 Menschen verletzt.
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Retter holten Überlebende und Opfer aus den Wassermassen und suchten nach Vermissten. Die Einsatzkräfte versuchen demnach, Anwohnern zu helfen und Gebiete zu sichern, berichtete MAP. Örtlichen Berichten zufolge wurden Dutzende Menschen zunächst im Krankenhaus versorgt, dann aber entlassen.
🇲🇦 TRAGÉDIE AU MAROC : Au moins 37 morts et 16 blessés dans de soudaines inondations après de fortes pluies dans la ville côtière de Safi. Le plus lourd bilan pour des intempéries de ce type dans le pays depuis une décennie (autorités locales). pic.twitter.com/R8HlCuwDrZ
— Infos Françaises (@InfosFrancaises) 15. Dezember 2025
Safi liegt etwa 300 Kilometer südlich der Hauptstadt Rabat an der marokkanischen Küste. Bilder in Online-Netzwerken zeigten schlammige Wassermassen, die Autos und Mülltonnen durch die Straßen der Hafenstadt spülten. Auch Zufahrtsstraßen waren wegen des Hochwassers nicht befahrbar. Für Dienstag hat der marokkanische Wetterdienst weitere heftige Regenfälle vorhergesagt. Für die Schulen in der Region wurde eine zunächst dreitägige Schließung angeordnet.
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In Marokko, das seit sieben Jahren unter einer schweren Dürre leidet, sind Unwetter und Überschwemmungen im Herbst und Winter nicht ungewöhnlich. Experten zufolge führt der Klimawandel aber dazu, dass die Niederschläge intensiver ausfallen als in der Vergangenheit, weil eine wärmere Atmosphäre mehr Luftfeuchtigkeit aufnimmt und höhere Meerestemperaturen Stürme verstärken können. 2024 war nach Angaben der marokkanischen Meteorologiebehörde das heißeste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn mit einem Niederschlagsdefizit von rund 25 Prozent.
dpa/afp/jcst








