Demi Moore ist zurück. Im doppelten Wortsinn. Nach ihrem sensationellen Karriere-Comeback in „The Substance“ im letzten Jahr, für die sie eine Oscarnominierung erhielt, ist die 63-Jährige jetzt auf dem Streaming-Sender Paramount+ in der zweiten Staffel der Serie „Landman“ (seit 16. November) zu sehen. Im Interview, dass wir in Berlin mit der Schauspielerin geführt haben, spricht sie über das Älterwerden in Hollywood, die Chancen für ältere Schauspielerinnen und über einen Abend, den sie Bruce Willis widmete.

In der Serie „Landman“ spielen Sie eine Frau, die in die Machtkämpfe der halsabschneiderischen Ölindustrie gerät. Was hat denn Hollywood mit dieser Branche für Gemeinsamkeiten?

Demi Moore: Ich glaube, dass man Hollywood mit jeder Branche vergleichen kann, in der um einen hohen Einsatz gespielt wird. Die Kreativen möchten Kunst schaffen, aber die Manager wollen entsprechende Profite erzielen. Und wer Gewinn machen will, der stellt nicht die Menschen in den Mittelpunkt. Das sorgt für Komplikationen, und das erleben wir auch in Hollywood. Wir haben das vor zwei Jahren beim Schauspielerstreik erlebt. Denn meine Kollegen und ich wollten die Interessen der Menschen in der Branche vor den Profitmachern schützen.

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