Hollywoodstar Bruce Willis wohnt nicht mehr zu Hause bei seiner Frau Emma Heming Willis und den beiden gemeinsamen Töchtern. Der 70-Jährige wird aufgrund seiner fortschreitenden Demenzerkrankung inzwischen in einer spezialisierten Einrichtung betreut. Das teilt die Ehefrau Emma Heming Willis in einem TV-Interview mit. „Es war eine der schwierigsten Entscheidungen meines Lebens“, sagte die 47-Jährige gegenüber dem US-Sender ABC.

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Die Ehefrau berichtet weiter, dass die Sprache verloren gehe. Auf die Frage, ob es Tage gebe, an denen ihr Mann noch wie früher sei, antwortet sie: „Nicht Tage, aber wir bekommen Momente“. Besonders spürbar sei dies, wenn der 70-Jährige lacht. „Und manchmal sieht man dieses Funkeln in seinen Augen oder dieses Grinsen, und dann bin ich einfach wie verzaubert.“ Doch diese Augenblicke seien nur von kurzer Dauer. „Es ist schwer“, sagte sie unter Tränen dem US-Sender. „Aber ich bin dankbar. Ich bin dankbar, dass mein Mann immer noch so sehr da ist.“
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Regelmäßige Besuche bei Bruce Willis: „Es ist ein Haus voller Liebe, Wärme, Fürsorge und Lachen“
Die Entscheidung, Bruce Willis in eine Pflegeeinrichtung zu bringen, sei für die Familie sehr schwierig gewesen. „Aber ich wusste vor allem, dass Bruce das für unsere Töchter wollen würde. Er würde wollen, dass sie ein Zuhause haben, das besser auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist, nicht auf seine Bedürfnisse“, so Willis.
Trotz der räumlichen Trennung besuche sie ihren Mann regelmäßig. Sowohl morgens beim Frühstück als auch abends verbringen die beiden Töchter, Mabel und Evelyn, Zeit mit ihrem Vater. „Wenn wir zu Besuch kommen, sind wir entweder draußen oder schauen einen Film. Es geht einfach darum, da zu sein und mit Bruce in Kontakt zu sein“, berichtet Willis weiter. Sie betont die liebevolle Atmosphäre: „Es ist ein Haus voller Liebe, Wärme, Fürsorge und Lachen. Und es ist wunderschön zu sehen, wie viele Freunde von Bruce weiterhin für ihn da sind und Leben und Spaß mitbringen.“
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Bruce Willis kämpft mit Demenz – Ehefrau berichtet über Alltag im Buch
Die Diagnose Frontotemporale Demenz, eine seltene und schnell fortschreitende Erkrankung, wurde im Jahr 2023 öffentlich bekanntgegeben. Bereits 2022 hatte die Familie den Rückzug von Bruce Willis aus dem Filmgeschäft angekündigt. Zuvor war eine Aphasie diagnostiziert worden, die seine Sprach- und Denkfähigkeiten stark beeinträchtigte.
Emma Heming Willis teilt seitdem immer wieder Einblicke in den Alltag mit einem demenzkranken Partner und schildert ihre Erfahrungen im Buch „The Unexpected Journey: Finding Strength, Hope and Yourself on the Caregiving Path“, das im Herbst in den USA und später in Deutschland unter dem Titel „Eine ganz besondere Reise“ erscheint.
Mit dpa








