Ein Ehepaar aus Nordrhein-Westfalen ist nach einem tragischen Vorfall in einer Ferienwohnung im ägyptischen Badeort Hurghada gestorben. Die Frau war bereits Anfang Juni ums Leben gekommen, nun ist auch ihr Ehemann verstorben.

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Die beiden hatten laut Medienberichten eine Wohnung in einem Mehrparteienhaus nahe des Strands bezogen. Dort kam es offenbar zu einem technischen Defekt: Vermutlich entzündete sich durch Hitzeeinwirkung außerhalb des Gebäudes Müll, wodurch ein Kabel im Inneren der Wand zu schmoren begann. Über mehrere Tage gelangten dadurch giftige Dämpfe in das Schlafzimmer der Wohnung. Der Kontakt zur Familie reißt ab. Als ein besorgter Verwandter die Tür aufbricht, liegen die Eheleute regungslos im Bett.

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„Wir lassen ihn gehen“: Familie lässt künstliche Beatmung abstellen

In der Nacht zum 5. Juni starb die Frau im Schlaf. Ihr Ehemann wurde bewusstlos aufgefunden und in ein künstliches Koma versetzt. Nach dem Rücktransport nach Deutschland und mehreren Operationen wachte er zwar wieder auf, erlitt jedoch schwere Hirnschäden.

Eine Reaktion auf seine Umgebung zeigte er laut Angehörigen nicht mehr. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ und RTL übereinstimmend berichteten, entschied sich seine Familie, die künstliche Beatmung abzustellen. „Wir haben beschlossen: Wir lassen ihn gehen“, sagte sein Sohn gegenüber der Zeitung. Dies habe auch dem in einer Patientenverfügung festgelegten Willen seines Vaters entsprochen.