Eigentlich braucht eine Boeing 747–830 gut 13 Stunden von Deutschland nach Argentinien. Und so startete der Lufthansa Jumbo am Montagabend vom Stammflughafen Frankfurt, um einen halben Tag später in Buenos Aires zu landen. Zu diesem Zeitpunkt wussten die Passagiere allerdings noch nicht, dass ihnen mit dem Flieger eine ungewöhnliche Odyssee bevorstand.

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Denn Buenos Aires sollte Passagiere und Besatzung mit dichtem Nebel empfangen, wie das Portal „Aero Telegraph“ berichtet. Auf dem Tracking-Portal „Flightradar24“ ist zu erkennen, dass der Flieger hinter der Millionenmetropole eine Schleife drehen musste, in der Hoffnung, dass sich das Wetter bessere. Schließlich entschied man sich für eine Zwischenlandung im Nachbarland Paraguay, auf dem Flughafen von Asuncion.

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Lufthansa-Jumbo landet in Brasilien – die Begründung ist kurios

Alsdann ist der Routenverlauf auf den Tracking-Portalen nicht mehr eindeutig nachzuverfolgen. Gegenüber der „Bild“ allerdings bestätigte eine Sprecherin von Lufthansa, dass der Flieger schließlich in São Paulo landete.

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Denn auch nach dem Start in Paraguay war eine Landung in Argentinien wegen dichten Nebels nicht möglich, schreibt „Aero Telegraph“. Erneut habe der Kapitän Schleifen drehen müssen, um schließlich notgedrungen Kurs auf Brasilien zu nehmen. Die Besatzung erklärte vor São Paulo die „Luftnotlage, um wegen der Treibstoffsituation und des Erreichens der maximal zulässigen Flugzeit der Besatzung eine bevorzugte Landeerlaubnis zu erhalten“, so die Sprecherin gegenüber „Bild“. „Die Sicherheit des Fluges war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.“

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Laut „Aero Telegraph“ setzte der Pilot einen „Mayday“-Ruf ab, was ihm die Möglichkeit gibt, vor anderen Flugzeugen zu landen. Schließlich war der Lufthansa-Jumbo nicht die einzige Maschine, die wegen schlechter Sichtverhältnisse nach Ausweichstädten suchte. Etwas nüchterner als die der Unternehmenssprecherin fiel die Begründung der Besatzung gegenüber dem Lotsen aus: „Ermüdung der Besatzung und Treibstoffmangel“, zitiert „Aero Telegraph“ die vermeintlich ausweglose Lage. Wie für Mayday-Rufe üblich erwartete die Maschine ein Empfangskomitee der Flughafenfeuerwehr.

daw