• Erstmals seit seiner Verhaftung hat sich Jimmie Blue Ochsenknecht zu Wort gemeldet
  • Er kritisiert die Behörden – räumt aber auch eigene Fehler ein
  • Zudem hat er eine emotionale Botschaft für die Mutter seiner Tochter

Nachdem TV-Darsteller Jimi Blue Ochsenknecht am Hamburger Flughafen verhaftet wurde, hat sich der 33-Jährige am Dienstag das erste Mal dazu geäußert. In einer Instagram-Story beschreibt er seine aktuelle Gefühlslage, kritisiert die österreichische Staatsanwaltschaft und bedankt sich überschwänglich bei seiner Ex-Partnerin Yeliz Koc, der Mutter seiner Tochter Snow.

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In dem Statement heißt es: „Der Spuk hat immer noch kein Ende und das Abenteuer fängt jetzt erst richtig an. Ich hatte genug Zeit, mir ohne Ablenkung Gedanken zu machen und meine Fehler zu reflektieren. Vielleicht habe ich genau das gebraucht!“

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Jimi Blue Ochsenknecht: „Ich hätte es niemals so weit kommen lassen“

Ochsenknecht sieht sich als Vorbild vieler Menschen, räumt aber ein, oftmals nicht sehr vorbildlich gehandelt zu haben. „Ich hätte wissen müssen, wie ernst die Situation ist und ich hätte es niemals so weit kommen lassen. Das war falsch.“

Der Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht wurde am vergangenen Mittwoch am Hamburger Flughafen festgenommen. Er soll Medienberichten zufolge eine Hotelrechnung nicht bezahlt haben.
Der Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht wurde am vergangenen Mittwoch am Hamburger Flughafen festgenommen. Er soll Medienberichten zufolge eine Hotelrechnung nicht bezahlt haben.© David Hammersen/dpa | David Hammersen

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In weiteren Ausführungen übt er scharfe Kritik an den Behörden. „Ich wurde nun festgehalten, um den offenen Betrag zu überweisen. Das wurde innerhalb einer Stunde erledigt.“ Dann seien ihm von der österreichischen Staatsanwaltschaft Vorwürfe gemacht worden, „ohne auch nur ein Wort mit mir zu reden.“ Als „Spitze des Eisbergs“ sieht er, dass er nicht die Mutter seiner Tochter habe anrufen dürfen.

Inzwischen ist Auslieferungshaftbefehl gegen Ochsenknecht erlassen worden. „Der ist ihm heute verkündet worden. Das ist die Grundlage für die Auslieferungshaft“, sagte eine Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft Hamburg. Das Auslieferungsverfahren sei damit aber noch nicht abgeschlossen, es seien noch weitere juristische Schritte nötig. Bis dahin muss Ochsenknecht weiter in Haft in Hamburg bleiben. 

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Ochseknechts Ex-Partnerin Yeliz Koc überrascht mit Post

Ochsenknecht distanzierte sich entschieden von weiteren Vorwürfen der Staatsanwaltschaft, ohne auf deren Inhalt einzugehen. Im Anschluss dankt er seiner Ex-Partnerin: „Ich bin dir für alles unendlich dankbar und könnte mir keine bessere Mutter für Snow vorstellen“, so Ochsenknecht. Der TV-Darsteller endet kämpferisch: „Jeder Versuch, mich kleinzuhalten, macht mich nur noch größer und stärker.“

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Daraufhin meldete sich seine Ex-Partnerin einige Stunden später auf Instagram mit einem überraschenden Post: darauf zu sehen sind mehrere Fotos von Ochsenknecht und seiner Tochter zu sehen. Darunter steht: „Eine starke Mama wird nicht geboren. Sie wird gemacht durch Tränen, durch Kämpfe, durch Liebe!“

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Ochsenknecht soll nach Österreich ausgeliefert werden, weil die Justiz dort wegen Betrugs gegen ihn ermittelt. Der Sohn des Schauspielers Uwe Ochsenknecht hatte 2021 in einem Hotel in Tirol mehrere Tage lang Geburtstag gefeiert – und soll die fast 14.000 Euro hohe Rechnung aber trotz mehrfacher Ermahnung, Ratenzahlungsangeboten und Gerichtsverhandlungen nie gezahlt haben. 

bee/jst/dpa