„Das war ein Mordversuch, schlimmer geht nicht“: Carmen und Robert Geiss stehen in dieser Woche vor den Kameras des Kölner Privatsenders RTL und ringen um Fassung. Noch immer ist ihnen der Schock über den bewaffneten Raubüberfall am vergangenen Samstag in ihrer Luxusvilla in Saint-Tropez ins Gesicht geschrieben.

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In den vergangenen Tagen haben sie ihren ganz eigenen Umgang mit den traumatischen Erlebnissen gefunden: Nach und nach veröffentlichen die Reality-Stars Videos und weitere Details aus der Tatnacht, stehen in Interviews Rede und Antwort, vermitteln, was in den wenigen Augenblicken wirklich passiert sein soll. Und bleiben sich dabei treu: Die Reality-Stars suchen die maximale Aufmerksamkeit.
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Robert Geiss zeigt Fahndungsbilder: „Wir würden uns erkenntlich zeigen“
Ein Antrieb der Geissens wird dabei überdeutlich: Sie wollen die vier bewaffneten Täter, die bei ihrem Überfall 200.000 Euro an Bargeld und Schmuck erbeutet haben sollen, dingfest machen und zur Verantwortung ziehen. Robert Geiss veröffentlichte zu diesem Zweck am Donnerstag KI-generierte Bilder eines der Tatverdächtigen. „Wir haben über ChatGPT einen der Täter analysiert. Schaut euch mal die Bilder an, vielleicht erkennt jemand ihn. Wir würden uns erkenntlich zeigen. Wir wünschen euch eine sichere Nacht. Und bleibt gesund“, schreibt er dazu (orthographische Anpassungen durch die Redaktion):
Der Instagram-Beitrag zeigt Szenen, die Überwachungskameras in der Tatnacht aufgenommen haben. In einem kurzen Moment ist einer der vier Täter ohne Maske zu sehen – etwas verschwommen zwar, aber durchaus ausreichend, um den Täter zu identifizieren. Aus dem Standbild generierte Robert Geiss dann ganz offensichtlich mit Hilfe der KI Fahndungsbilder.
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Carmen Geiss wehrt sich gegen schwere Vorwürfe – „Wie tief muss man sinken?“
Seine Gattin Carmen ist derweil mit ihrem physischen Wohlergehen beschäftigt: Einer der Täter würgte sie – mit schmerzhaften Folgen. An ihrem Hals platzt die Narbe eines kürzlich erfolgten Faceliftings auf, ihr Kehlkopf schwillt an. In einem von Carmen Geiss veröffentlichten Instagram-Reel erklärt der Mitarbeiter einer Schönheitsklinik, was genau bei der Attacke passiert ist.
Zugleich wehrt sich Carmen Geiss gegen schwere Vorwürfe: „Ich konnte einem von ihnen die Maske entreißen – und dennoch behaupten einige in Deutschland, wir hätten das Ganze inszeniert. Wie tief muss man sinken, um so etwas zu unterstellen? Ich wurde verletzt, mein Mann hat eine angeknackste Rippe. Nein, wir brauchen kein Mitleid. Kein Geld. Davon haben wir genug. Was wir brauchen, ist Gerechtigkeit.“
Die zuständige Staatsanwaltschaft in Südfrankreich indes bestätigte den Raubüberfall, nennt aber keinerlei Details. Von einem neuen Ermittlungsstand konnten die Fahnder zunächst nicht berichten.
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