Beim Absturz eines Hubschraubers im Norden Indiens sind Medienberichten zufolge sieben Insassen ums Leben gekommen. Der Helikopter war auf einem zehnminütigen Flug im Bundesstaat Uttarakhand an einem steilen Abhang abgestürzt. Das Unglück sei am frühen Morgen bei schlechten Sichtverhältnissen passiert, berichten der indische Sender NDTV und andere Medien unter Berufung auf die Behörde für die Entwicklung der Zivilluftfahrt Uttarakhand. Demnach war der Hubschrauber mit hinduistischen Pilgern an Bord auf dem Weg von Kedarnath nach Gubtkashi gewesen.
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Kedarnath ist ein wichtiger Wallfahrtsort des Hinduismus. Die Stadt liegt auf einer Höhe von über 3.500 Metern und befindet sich in den südlichen Ausläufern des Himalaya.
Hubschrauberabstürze in Indien: Bereits Anfang Mai starben sechs Menschen
Der Regierungschef von Uttarakhand, Pushkar Singh Dhami, forderte nach dem Absturz und weiteren Vorfällen mit Hubschraubern in letzter Zeit die Behörden auf, die Sicherheit des Helikopterbetriebs zu verbessern. Bereits Anfang Mai kamen bei einem Hubschrauberabsturz in Uttarakhand indischen Medienberichten zufolge sechs Menschen ums Leben. Anfang Juni musste ein weiterer Hubschrauber dort notlanden, wobei der Pilot verletzt wurde.
Am vergangenen Donnerstag ereignete sich zudem ein schwerer Flugzeugabsturz im westlichen Bundesstaat Gujarat, bei dem 241 Menschen an Bord einer Air-India-Maschine ums Leben kamen. Ein Passagier überlebte. Nach Berichten der Zeitung „Hindustan Times“ und anderer indischer Medien kamen am Boden zudem etwa 30 Menschen ums Leben. Offizielle Opferzahlen wurden von der Regierung bislang nicht veröffentlicht.
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Auch in Griechenland kam es zu einem Hubschrauberabsturz nahe Athen. Die fünf Insassen, darunter vier US-Touristen, überlebten laut griechischem Rundfunk „ERTnews“ mit leichten Verletzungen. Der Pilot erkannte demnach die Gefahr rechtzeitig und forderte die vier Touristen zum Absprung auf, bevor er den Helikopter aus geringer Höhe ins Meer steuerte. Besatzungen von Booten im Athener Vorort Vouliagmeni retteten den Piloten kurz darauf.
dpa/emi




