Diese Woche ist es wieder so weit: Der 13. Juni fällt auf einen Freitag. Eine Kombination, die vielen abergläubischen Menschen Angst macht. Aber warum eigentlich? Wir haben 13 spannende Fakten zu dem Mythos um dieses besondere Datum zusammengetragen. Hätten Sie's gewusst?

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1. Die Angst vor Freitag, dem 13., hat einen medizinischen Namen, und zwar „Paraskavedekatriaphobie“. In schweren Fällen trauen sich Betroffene nicht aus dem Haus und sagen Termine, Reisen oder soziale Aktivitäten ab. Daneben gibt es auch noch die Angst vor der Zahl 13, unabhängig vom Datum. Diese Angst nennt man „Triskaidekaphobie“.
2. Neben der Angst vor der Zahl 13 gibt es auch die Liebe zur Zahl 13. Diese wiederum nennt man „Triskaidekaphilia“.
3. Freitag, der 13. kann in einem Kalenderjahr bis zu dreimal vorkommen. Wie häufig das der Fall ist, hängt davon ab, mit welchem Wochentag das Kalenderjahr beginnt Anders als 2024 gibt es Freitag, den 13. in diesem Jahr nur einmal. Nächstes Jahr dafür gleich dreimal.
4. Dass die Zahl 13 als Unglückszahl gilt, ist vermutlich auf das Christentum zurückzuführen. So war Judas der 13. in der Gemeinschaft von Jesus und den zwölf Jüngern. Im Judentum dagegen bringt die Zahl 13 Glück.
Lottozahlen: Ist die 13 eine Glückszahl?
5. Bringt die Zahl 13 denn nun Glück oder Pech? Die Lottozahlen haben hier eine klare Antwort: Pech! Die 13 ist die am seltensten gezogene Zahl beim Lotto. Paradoxerweise war sie im Jahr 1955 jedoch auch die erste gezogene Zahl überhaupt.
6. Andere Länder, andere Sitten: Die Zahl 13 ist in Italien kein Problem, dafür aber die Zahl 17. Schön die alten Römer fürchteten die Zahl. Das hängt unter anderem mit der Schreibweise zusammen. Bei einer Umstellung der Buchstaben ergibt sich „VIXI“, was so viel bedeutet wie „Ich bin tot“.
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7. Der Börsencrash von 1929 ereignete sich an einem Freitag, den 13. Anleger haben aber keinen Grund zur Sorge. Laut einer Untersuchung der Bespoke Investment Group läuft es an der Börse an dem „Unglückstag“ statistisch gesehen sogar besser. Der Aktienindex S&P500 etwa schloss in 58 Prozent aller Fälle im Plus – 53 Prozent sind es im Durchschnitt.
8. Aufgrund des Aberglaubens gibt es in einigen Flugzeugen keine Reihe 13. Laut dem Portal Travelbook verzichten die Airlines Swiss, Air France, Continental Airlines, Singapore Airlines und Air New Zealand auf die Unglücksreihe. Auch einige Hotels tragen dem Aberglauben Rechnung. Eine 13. Etage oder die Zimmernummer 13 sucht man dort vergebens.

Urlaub: Für die Reisenden ist Freitag, der 13., ein Glückstag
9. Guter Tipp: Fliegen sollten Sie unbedingt an einem Freitag, den 13. Laut einer Untersuchung des Reiseportals Kayak sind die Kosten für einen Flug an diesem Tag deutlich günstiger. Das liegt daran, dass viele Menschen an diesem Tag nicht reisen wollen. Und die geringe Nachfrage lässt die Preise fallen.
10. Statistisch gesehen ist Freitag, der 13. ein ganz normaler Tag wie jeder andere auch. An manchen „Unglückstagen“ passieren laut ADAC sogar weniger Unfälle als im Durchschnitt. Der Grund: Viele Menschen haben am Freitag den 13. Angst, dass ihnen etwas passiert und sind dadurch deutlich vorsichtiger.
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11. Um die Datums-Phobie infrage zu stellen, gründeten einige Spaßvögel in den USA Anfang der 1880er Jahre den „Thirteen Club“ – natürlich an einem Freitag, dem 13. Sie luden 13 Gäste ein und wollten sehen, ob innerhalb eines Jahres ein Besucher der Dinnerparty sterben würde. Das trat nicht ein. Stolz verkündeten die Mitglieder nach zwölf Monaten: Alle 13 Gäste sind noch am Leben.
12. In manchen Kulturen gilt die 13 auch als Glückszahl, da sie mit Fruchtbarkeit und Wachstum in Verbindung gebracht wird. Die altnordische Fruchtbarkeitsgöttin Freya hatte die 13 als Glückszahl. Ihr Glückstag war der Freitag.
13. Nicht immer bringt der Unglückstag Pechvögel hervor. Die erfolgreichen Promi-Zwillinge Mary-Kate und Ashley Olsen wurden zum Beispiel am Freitag, den 13. Juni 1986 geboren. Ebenso wie Schauspielerin Kat Dennings („2 Broke Girls“).







