Die riesige Mutter-Heimat-Statue im südrussischen Wolgograd ist einer der wichtigsten Kriegsdenkmäler Russlands. Nun ist in ihrem Kopf ein Mann gestorben. Die Gedenkstätte für die Schlacht von Stalingrad bestätigte den Vorfall in der 52 Meter hohen Figur, wie die russische Staatsagentur Tass meldete.

Jeden 2. Sonntag
Ein FUNKE Liebe
Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Laut der „Moscow Times“ hatte der 68-jährige Nikolai Tschesnokow, Kanzler der Moskauer Staatlichen Akademie für Leibeserziehung, bei der Besichtigung einen Herzinfarkt erlitten. Kollegen, die ihn begleiteten, versuchten ihn wiederzubeleben, doch jede Hilfe kam zu spät
Auch interessant
Die Gedenkstätte wies Medienberichte zurück, wonach der Aufstieg illegal gewesen sei. Die Besichtigung sei für Teilnehmer eines landesweiten Universitätssportsfest organisiert worden. Vor der Besichtigung der Statue legten die Teilnehmer Blumen an der ewigen Flamme in der Nähe des Monuments ab.
Artikel über die Ukraine – für Sie recherchiert
Mutter-Heimat-Statue in Wolgograd: 85 Meter hohe Statue erinnert Schlacht von Stalingrad
Die Statue „Mutter Heimat ruft“ wurde 1967 auf dem Mamajew-Hügel errichtet und erinnert an die Kämpfe um Stalingrad 1942/43 im Zweiten Weltkrieg. Die Spitze ihres erhobenen Schwertes ragt sogar 85 Meter in die Höhe. In Russland gibt es in den vergangenen Jahren immer wieder Forderungen gegenüber Machthaber Wladimir Putin, Wolgograd wieder nach dem sowjetischen Diktator Josef Stalin zu benennen. Seinen Namen hatte die Stadt bis 1961 getragen.
jst/dpa








