Es war das Comeback des Jahres 2024. Mit einer ausführlichen Werbekampagne und einem Boxkampf meldete sich der Show-Gigant Stefan Raab neun Jahre nachdem er „TV Total“ und die eigene Karriere vor der Kamera erstmal beendet hatte, zurück. Mit der Show „Du gewinnst hier nicht die Million“ wollten Raab und der Sender RTL an alte Erfolgszeiten anknüpfen. Das ist offenbar nicht gelungen.

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„Du gewinnst hier nicht die Million“ mit enttäuschenden Zahlen

„Mit den Quoten der Weekly im linearen TV sind wir nach dem erfolgreichen Start aber aktuell nicht zufrieden“, sagte Inga Leschek, Programmgeschäftsführerin von RTL und RTL+, dem Branchenmedium „DWDL“. Zuletzt schalteten nur 820.000 Zuschauerinnen und Zuschauer ein. Allerdings habe man die Aufmerksamkeit, die das Raab-Comeback auf sich zog, „gut in Abos für RTL+ umwandeln“ können.

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Den fehlenden langfristigen Erfolg begründet Laschek auch mit der Beschaffenheit des Formats. Es handelt sich um eine Mischung aus Quiz, Game-Show, Stand-up und Comedy. Hybrid-Shows hätten es „schon immer schwer“ gehabt, so die Programmgeschäftsführerin, die Raab aber nicht aufgeben will.

Raab soll eine neue Show bekommen

Bis zur geplanten Sommerpause Mitte Juni soll es mit speziellen Eventfolgen weitergehen, etwa zum Eurovision Song Contest. Ab dem kommenden Herbst soll TV-Titan Raab dann wieder auf die Bildschirme zurückkehren, mit einer veränderten wöchentlichen Show, die auch den Sendeplatz mittwochs um 20.15 Uhr beibehält. Zum Konzept verriet Laschek noch nichts, nur dass man gemeinsam daran arbeite und Comedy und Gameshow getrennt werde. Ein erneutes Karriereende für den 58-jährigen Raab, der 1993 erstmals eine Fernsehsendung moderierte, ist also vorerst nicht zu erwarten.