Er ist das neue Oberhaupt von mehr als einer Milliarde Katholiken weltweit: Papst Leo XIV. Am Donnerstag wählten ihn die Kardinäle nach nur wenigen Wahlgängen im Vatikan zum Nachfolger von Papst Franziskus. Nur rund eine Stunde später trat der neue Pontifex auf den Balkon des Petersdoms und ließ sich von den Massen auf dem Petersplatz feiern. Danach folgte seine erste Rede.

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Wir geben die Worte des neuen Papstes im Wortlaut wider. „Vatikan News“, das vom Heiligen Stuhl betrieben Nachrichtenportal des Vatikans, hat die Ansprache veröffentlicht, die Übersetzung stammt von unserer Redaktion.
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Die erste Rede von Papst Leo XIV. ins Deutsche übersetzt
Friede sei mit euch allen! Liebe Brüder und Schwestern, das war der erste Gruß des auferstandenen Christus, des guten Hirten, der sein Leben für die Herde Gottes gegeben hat. Auch ich möchte, dass dieser Friedensgruß in eure Herzen einzieht, dass er eure Familien und alle Menschen erreicht, wo immer sie sind, und alle Völker und die ganze Erde: Der Friede sei mit euch.
Dies ist der Friede des auferstandenen Christus – ein entwaffnender, demütiger und bewahrender Friede. Er kommt von Gott. Gott, der uns alle liebt, ohne Grenzen und Bedingungen. Behalten wir die schwache, aber immer mutige Stimme von Papst Franziskus im Ohr, der Rom gesegnet hat – der Papst, der Rom und die Welt am Ostermorgen gesegnet hat.
Erlauben Sie mir, diesen Segen fortzusetzen. Gott liebt uns, uns alle, das Böse wird nicht siegen. Wir sind alle in den Händen Gottes. Ohne Angst, vereint, Hand in Hand mit Gott und untereinander, werden wir vorwärtsgehen. Wir sind Jünger Christi. Christus geht uns voraus, und die Welt braucht sein Licht. Die Menschheit braucht ihn wie eine Brücke, um Gott und seine Liebe zu erreichen. Du hilfst uns, mit Dialog und Begegnung Brücken zu bauen, damit wir alle immer ein Volk in Frieden sein können.
Danke, Papst Franziskus!
„Ich danke meinen Mitbrüdern im Kardinalskollegium, die mich zum Nachfolger Petri erwählt haben“
Papst Leo XIV.
Ich danke meinen Mitbrüdern im Kardinalskollegium, die mich zum Nachfolger Petri erwählt haben, um mit euch als vereinte Kirche gemeinsam nach Frieden und Gerechtigkeit zu suchen, als Frauen und Männer zusammenzuarbeiten, Jesus Christus treu zu sein, ohne Furcht, Christus zu verkünden, Missionare zu sein, treu dem Evangelium.
Ich bin ein Sohn des heiligen Augustinus, eines Augustiners. Er sagte: „Mit dir bin ich ein Christ, für dich ein Bischof.“ Mögen wir also alle gemeinsam auf das Heimatland zugehen, das Gott für uns vorbereitet hat
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Ein besonderer Gruß geht an die Kirche von Rom: Wir müssen gemeinsam sehen, wie wir eine missionarische Kirche sein können, die Brücken baut, die den Dialog sucht, die immer offen ist, um alle mit offenen Armen zu empfangen. Wie dieser Platz, offen für alle, für alle, die unsere Nächstenliebe, unsere Gegenwart, den Dialog, die Liebe brauchen.
(Auf Spanisch):
Hallo an alle und besonders an die Menschen in meiner Diözese Chiclayo in Peru, ein treues und loyales Volk, das den Bischof begleitet und ihm hilft.
[Zurück ins Italienische]:
An alle Brüder und Schwestern in Rom, in Italien, in der ganzen Welt: Wir wollen eine synodale Kirche sein, die den Frieden, die Nächstenliebe und die Nähe sucht, vor allem zu denen, die leiden.
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Heute ist der Tag der Supplicatio (Bitte, Anm. d. Red.) an Unsere Liebe Frau von Pompei.
Unsere selige Mutter Maria will immer mit uns gehen, uns nahe sein, sie will uns immer mit ihrer Fürsprache und ihrer Liebe helfen. Beten wir also gemeinsam für diese Mission, für die ganze Kirche und für den Frieden in der Welt.
Wir bitten um diese besondere Gnade von Maria, unserer Mutter.
Ave Maria.
nfz









