- Mit KI lassen sich täuschend echte Nacktbilder erstellen – ohne Wissen der Betroffenen
- Über 90 Prozent aller Deepfakes im Netz sind pornografisch
- Juristin und Anwalt erklären, welche rechtlichen Mittel Betroffenen zur Verfügung stehen
Eine Frau taucht mit erotischen Bildern auf Pornoplattform im Internet auf, obwohl sie nie Nacktaufnahmen von sich veröffentlicht hat – willkommen in der Realität der Deepfake-Pornografie. Was nach Science-Fiction klingt, ist längst Alltag. Mit künstlicher Intelligenz lassen sich täuschend echte Nackt- und Sexbilder erzeugen. Die Bildvorlagen ziehen sich die Täter aus den sozialen Medien, ja sogar von Plattformen wie Telegram oder LinkedIn.
Das Ganze nennt sich Deepnude, eine Kombination aus Deepfake und Nacktbild. Während früher vor allem Promis Opfer wurden, kann es heute jede treffen. Gegen die gefälschten Nacktbilder oder auch Deepfake-Pornos vorzugehen, ist schwer. Doch woran liegt das? Und was können Betroffene tun, um die Fotos aus dem Netz zu verbannen?






