Das Osterfest mit bunt gefärbten Eiern oder Schokohasen wird in diesem Jahr zur teuren Angelegenheit. Nach bereits heftigen Steigerungen in den vergangenen vier Jahren wurden die Verbraucherpreise für viele Produkte aktuell noch einmal deutlich erhöht, wie Auswertungen des Statistischen Bundesamtes zeigen. 

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Neben Schokolade sind die Preise für Fleisch ebenfalls angestiegen. Eine kurzfristige Ausnahme ist bei den Eier-Preisen zu verzeichnen, die im März nur 2,5 Prozent teurer waren als ein Jahr zuvor. Dennoch stiegen im Zeitraum zwischen 2020 und 2024 die Preise für Eier um 38,5 Prozent.

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Schokoladenprodukte sind in diesem Zeitraum sogar 39,9 Prozent teurer geworden, also weit überdurchschnittlich im Vergleich zu sämtlichen Nahrungsmitteln (33,2 Prozent). Allgemeine Verbraucherpreisen (19,3 Prozent), die alle Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs einschließlich Energie und Mieten abbilden, steigen ebenso an. Im Frühjahr 2025 sind Schokoladen in den Läden noch einmal 16,7 Prozent teurer als im Jahr zuvor. 

Die Preissteigerungen machen auch vor selbstgemachten Oster-Klassikern nicht halt: So sind fast alle Hauptzutaten für das traditionelle Osterlamm kostspieliger als im vergangenen Jahr: Vor allem Butter ist teurer als an Ostern 2024. Im März lag ihr Preis 23,3 Prozent über dem Vorjahresmonat. Im Herbst war er auf ein Rekordhoch gestiegen, zuletzt sank er wieder.

Deutlich günstiger ist hingegen Zucker, dessen Preis nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 26,1 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats lag. Weniger extrem entwickelten sich der Preis für Mehl (plus 0,4 Prozent). 

Alternative zu Schokolade: Günstigere Gummibärchen

Wer etwas sparen möchte, kann dieses Jahr die Schokoladen durch andere Süßigkeiten ersetzen. Denn obwohl im gleichen Zeitraum die Preise bei Süßwaren allgemein anstiegen sind, wurden parallel seit März 2024 Kaugummis, Gummibärchen oder Ähnliches günstiger – hier gab es einen Preisrückgang von 2,3 Prozent.

In den vergangenen Jahren gab es bedingt durch die 2020 beginnende weltweite Corona-Pandemie und Russlands Überfall auf die gesamte Ukraine im Februar 2022 Verwerfungen in den globalen Handelsbeziehungen. Die Inflation stieg in vielen Ländern deutlich an, auch in Deutschland.

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dk/dpa