Hollywood-Star Val Kilmer ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Das berichtet unter anderem die „New York Times“. Diese beruft sich auf die Tochter Mercedes Kilmer, die gegenüber dem US-Medium ein Statement veröffentlicht hat.

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Eine Lungenentzündung soll zum Tod geführt haben. Der in Los Angeles geborene Schauspieler wurde nach Angaben seiner Tochter 2014 mit Kehlkopfkrebs diagnostiziert. Er musste sich einer Chemotherapie und einem Luftröhrenschnitt unterziehen.

Der Schauspieler wurde 1986 durch den Film „Top Gun“ weltberühmt. Darin spielte er den Kampfpiloten Tom „Iceman“ Kazansky und damit den Gegenspieler von Tom Cruise (Pete „Maverick“ Mitchell). Beide spielten erbitterte Konkurrenten, die sich bei riskanten Kampfflügen überbieten. Es folgten Auftritte im Fantasy-Kultfilm „Willow“ (1988) an der Seite der britischen Schauspielerin Joanne Whalley, die er kurz nach Drehende heiratete. Aus der Ehe gingen Tochter Mercedes und der Schauspieler Jack Kilmer hervor.
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Oliver Stone holte ihn 1991 für den Musikfilm „The Doors“ vor die Kamera. Kilmer verkörperte darin den legendären Sänger Jim Morrison (1943 bis 1971).
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Val Kilmer: 2022 Gastauftritt in „Top Gun: Maverick“
Sein Leinwanddebüt hatte Kilmer 1984 in der Filmkomödie „Top Secret!“ gegeben. In „Tombstone“ (1993) spielte er den Westernhelden Doc Holliday, in Joel Schumachers „Batman Forever“ (1995) schlüpfte er in den ikonischen Fledermausanzug. Mit der Filmlegende Marlon Brando drehte er 1996 „DNA – Die Insel des Dr. Moreau“. Spätere Filme floppten, auch sein Ruf als streitlustiger Mensch kostete ihn in Hollywood Rollen.

In Michael Manns Thriller „Heat“ war Kilmer 1995 an der Seite von Robert De Niro und Al Pacino Teil einer Diebesbande. „Als ich mit Val an Heat arbeitete, staunte ich immer wieder über die Bandbreite, die brillante Variabilität innerhalb des kraftvollen Sogs von Vals besitzergreifendem und ausdrucksstarkem Charakter“, teilte Mann dem „Hollywood Reporter“ nach Kilmers Tod mit.
In der Doku „Val“ schaute Kilmer 2021 auf sein Leben zurück – sichtbar angeschlagen von seiner Krebsbehandlung. In einer Szene spricht er mit krächzender, kaum verständlicher Stimme. Sein Sohn Jack fungierte daher als Erzähler.

Nach den großen Rollen in den 80er und 90er Jahren erlitt der Schauspieler einen Karriereknick und trat eher in Low-Budget-Produktionen auf. 2022 hatte er in „Top Gun: Maverick“ einen Gastauftritt. Darin war auch Kilmers Figur Iceman an Krebs erkrankt und hatte seine Stimme verloren.
dw/FMG/AFP/dpa





