Es ist die Woche kühner und schräger Filmgenre-Kreuzungen: von einem Endzeitmusical über die Kreuzung von Love Story, Jugenddrama und Actionthriller bis zu einer lakonischen Thrillerkomödie ist alles dabei. Die Filmstars im Überblick:
- „The End“
Diese Genres schließen sich eigentlich aus: Endzeitdramen handeln von der Apokalypse, Musicals von der Flucht in die Träume. In seinem ersten reinen Spielfilm verknüpft der Dokumentarfilmer Joshua Oppenheimer aber genau das: Stars wie Tilda Swinton und Michael Shannon, die als letzte Überlebende der Menschheit tief in einem Erdstollen leben. Und sich das buchstäblich schön singen. Das überzeugt nicht immer, hat aber starke Bilder und Momente.
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- „Beating Hearts“
Die Franzosen nennen es Amour fou, wenn zwei sich begegnen, die nicht mit-, aber auch nicht ohne einander können. „Beating Hearts“, der erfolgreichste französische Film des Jahres, erzählt genau das. Eine Jugendliebe, die abrupt zu Ende geht, als der Junge, ein Kleinkrimineller, in den Knast muss. Aber als er zehn Jahre später wieder frei kommt, hofft er, das Herz seiner Liebsten erneut erobern zu können. Ein Film voller fantastischer Einfälle. Kinomagie pur.
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- „Riff Raff“
Es ist Quentin Tarantinos Dramaturgie: Schräge kriminelle Figuren, die endlose, absurde Dialoge führen. Und dann plötzlich abrupt losschießen. Daran hat sich nun auch der US-Indie-Regisseur Dito Monitel orientiert. Ein lakonischer Film über einen Vater (Ed Harris), der von seiner kriminellen Vergangenheit eingeholt wird, wenn plötzlich sein Ex-Partner (Bill Murray) vor der Tür steht. Stark gespielt, lakonisch erzählt, ist der Film aber doch weit von einem echten Tarantino entfernt.
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- „Haps“
Ein ultrabrutaler Knastfilm - das hat seine Tradition. Nicht aber im deutschen Kino. Da ist das eine Ausnahme. Wie Emrek Engizeks „Haps“ (wie Knast auf Arabisch heißt). Ein jnger Mann kommt da ins Gefängnis und droht, dort ein Opfer zu werden. Wenn er nicht selbst Gewalt anwendet und so verroht wird wie alle anderen. Das ist nichts für schwache Nerven.
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Stark ist der Film vor allem auch durch Hauptdarsteller Constantin von Jascheroff, den man so noch nie und lange nicht so gut gesehen hat. Wir haben mit ihm über den Film gesprochen:
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- „Mond“
Ein geiler Job, glaubt die Ex-Kampfsportlerin aus Österreich, als sie in Jordanien gebucht wird und die Töchter eines sehr reichen Mannes im Kampfsport trainieren soll. Aber aller Luxus kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Töchter hier wie in einem Gefängnis leben. Nach ihrem starken Debüt „Sonne“ ist „Mond“ der zweite Film von Kurdwin Ayub, einer Österreicherin mit kurdischen Wurzeln. Als nächstes müssen dann wohl „Sterne“ folgen.
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- „I Like Movies“
Sie sind Nerds, die seltsamen Menschen, die in Videotheken arbeiten und immer alle Filme kennen. Quentin Tarantino hat auch mal so angefangen haben. Und dürfte seine Freude haben an dieser kanadischen Komödie über einen übergewichtigen Film-Junkie. Aber auch alle anderen, die originelle Filme lieben.
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Und das sagen die Filmkritiker:

Weiterhin im Kino:
- Die Proteste sind spannender als der Film: „Schneewittchen“ und die sieben Shitstorms
- Eine Doppelrolle verkommt zum Selbstzweck: „Alto Knights“ mit Robert De Niro
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- Starkes Comeback für den „Baywatch“-Star: „The Last Showgirl“ mit Pamela Anderson
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