Ein Reisebus ist mitten in der norditalienischen Großstadt Turin in den Fluss Po gestürzt. Glücklicherweise befanden sich zu dem Zeitpunkt keine Passagiere an Bord. Kurz zuvor hatte der Fahrer noch eine Grundschulklasse ins Museum gebracht. Der 64 Jahre alte Mann allerdings kam bei dem Unglück am späten Nachmittag ums Leben, wie die Feuerwehr mitteilte. Drei Frauen, die auf der Straße unterwegs waren, wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Wie genau es zu dem Unfall kam, ist noch unklar.

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Der Bus hatte die Grundschulklasse aus Mailand für einen Besuch im renommierten Ägyptischen Museum nach Turin gefahren. Während die Kinder im Museum waren, wartete der Fahrer auf einem Parkplatz in der Nähe der Brücke Vittorio Emanuele I., die das Zentrum von Turin mit dem anderen Ufer verbindet.
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Auf einem Video ist zu sehen, wie der Bus dann beim Rückwärtsfahren eine niedrige Mauer durchbricht, kurz in der Luft hängt und schließlich mehrere Meter tief in den Fluss stürzt. Der Bus versank teilweise im Wasser. Der Fahrer konnte von Rettungskräften noch herausgezogen werden, starb aber kurze Zeit später.

Unfallursache in Turin noch unklar – Schüler in Sicherheit
Unklar, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Spekuliert wurde über ein misslungenes Wendemanöver – oder dass der Fahrer am Steuer einen Schwächeanfall erlitten haben könnte. Die drei verletzten Passantinnen kamen nach Angaben der Rettungsdienste mit Prellungen davon. Mit einem mit Kindern voll besetzten Bus hätte das Unglück noch viel schlimmer ausgehen können.
Die Feuerwehr war auch mit Tauchern im Einsatz um sicherzustellen, dass sich nicht noch weitere Menschen im Bus aufhielten. Das Fahrzeug gehört einem Unternehmen aus der mittelitalienischen Stadt Campobasso. Die Kinder wurden dann mit einem anderen Transportmittel zurück nach Mailand gebracht. Das Ägyptische Museum gehört zu den wichtigsten Museen der 850.000-Einwohner-Stadt und ist auch international bekannt.
lro/dpa







