Am 24. März ist es zehn Jahre her: Morgens um 10.41 Uhr, Dienstag vor den Osterferien, zerschellt ein Flugzeug der Gesellschaft Germanwings in einem Felsmassiv der französischen Alpen. Flug 4U9525 von Barcelona nach Düsseldorf hat 150 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord, niemand überlebt.
149 Menschen sterben im Bruchteil einer Sekunde, weil einer nicht mehr leben will: Der psychisch kranke Copilot Andreas Lubitz, 27, steuert den Airbus 320 absichtlich ins unwegsame Gelände. Unter den Toten aus 17 Ländern sind 72 Deutsche, junge Paare, der Flugkapitän, den sein Kollege aus dem Cockpit ausgesperrt hat. Und 16 Jugendliche aus Haltern am See, mit zwei jungen Lehrerinnen auf der Rückreise von einem Schulaustausch in Spanien. Auch sie kommen nie mehr zu Hause an. Die Trauer lähmt viele Hinterbliebene bis heute. Warum der Jahrestag die Wunden wieder aufreißt.
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Zum Jahrestag sprach die WAZ, die wie diese Redaktion zur FUNKE Mediengruppe gehört, mit Zeitzeugen. Hier: Prof. Elmar Giemulla, Experte für Luftverkehrsrecht aus Berlin, der als einer der Rechtsanwälte Hinterbliebene auf dem Klageweg begleitet hat.





