Die Abschlussklasse des Lise-Meitner-Gymnasiums in Geldern (Nordrhein-Westfalen) bangt um ihren Abiball. Über Jahre hinweg hatten die Schülerinnen und Schüler Geld gesammelt, um das Ende ihrer Schulzeit zu feiern. Nun der Schock: Das Geld ist weg. Wie die „Rheinische Post“ berichtet, waren knapp 18.000 Euro zusammengekommen. Einen Teil hatten die Schülerinnen und Schüler selbst eingezahlt, zusätzlich war Geld über Kuchenverkäufe oder Sponsorenläufe gesammelt worden.

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Jetzt ist das Geld verschwunden. Unter Verdacht: ein Schüler der Schule. Der Schulleiter sagte der Zeitung: „Offenbar befindet sich das Geld der Jahrgangsstufe nicht mehr auf dem dafür vorgesehenen Konto der Stufe. Da wir als Schule nur die offizielle Ausgabe der Abiturzeugnisse organisieren, nicht aber die nachfolgende Abifeier, ist unser Kenntnisstand eingeschränkt. Zurzeit bemühen wir uns gemeinsam mit allen Beteiligten um eine Klärung des Sachverhaltes. Eine anwaltliche Beratung der Geschädigten hat stattgefunden, weitere Schritte werden geprüft.“ Der mutmaßliche Täter habe einen guten Ruf genossen und sich ehrenamtlich engagiert. Nun soll er das Konto geräumt haben und untergetaucht sein.
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Laut Bericht habe sich die Schulleitung mit einem Schreiben an die Eltern der Kinder gewandt, nachdem ein Schüler einer Lehrerin gegenüber gebeichtet habe, dass das Geld nicht mehr auf dem Konto sei. Besagter Schüler habe angekündigt, sich nicht mehr um das Konto zu kümmern, woraufhin zwei weitere Schülerinnen ein Treuhandkonto eröffneten, auf welches der Betrag überwiesen werden sollte. Dieser ist nie angekommen. Nun habe man rechtliche Schritte eingeleitet.
Betroffen sind insgesamt 62 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q2. Noch sei allerdings unklar, was der Schüler genau mit dem Geld angestellt habe und ob von der Summe noch etwas übrig geliebten ist. Diese Woche sollen die Eltern der Betroffenen zu einem Elternabend zusammenkommen. Erklärtes Ziel: die Abifeier noch irgendwie zu retten.







