Plötzliche Regeländerung im deutschen ESC-Vorentscheid: Wie der innerhalb der ARD für den Eurovision Song Contest zuständige NDR am Dienstag mitteilte, haben die Zuschauerinnen und Zuschauer im Finale der Show weniger Mitspracherecht als angekündigt. Stattdessen soll die Jury um Stefan Raab deutlich mehr Einfluss auf die Auswahl des deutschen ESC-Acts haben.

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Bereits in den beiden Vorrunden und im Halbfinale von „Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland“ hatte allein die Jury, bestehend aus Stefan Raab, Yvonne Catterfeld, Elton und einem wechselnden Gastjuror, bestimmt, welche Acts weiterkommen und schließlich ins Finale einziehen. Dort sollte die Macht dann aber allein beim Publikum liegen – zumindest bisher.

ESC-Vorentscheid: Jury bestimmt, wer ins Super-Finale einzieht

Doch das war falsch – oder zumindest irreführend. Laut NDR wird es in der Finalshow nun eine Vorrunde geben, nach der nur fünf Acts in die endgültige Finalrunde einziehen. Wer das ist, soll allein die Jury bestimmen. Und das, obwohl in allen drei bisherigen Shows angekündigt worden war, dass im Finale nur das Publikum entscheide. Erst wenn die letzten fünf Acts feststehen, sind die Zuschauerinnen und Zuschauer gefragt. Sie können dann per Anruf, SMS oder Online-Voting abstimmen.

Neun Acts haben es in den bisherigen drei Shows von „Chefsache ESC 2025“ ins Finale des deutschen Vorentscheids geschafft. Dort sollen sie einen Coversong und ihren potenziellen ESC-Song präsentieren. Ob bereits beide Auftritte in der Vorrunde erfolgen oder die ESC-Songs nur von den fünf finalen Finalacts dargeboten werden, ist noch nicht klar.

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Deutschland sucht seinen ESC-Act 2025 mit einem gänzlich neuen Format. Dafür arbeitet die öffentlich-rechtliche ARD mit der privaten Konkurrenz von RTL zusammen. Stefan Raab organisiert das Format „Chefsache ESC 2025“, das aus vier Shows besteht. Die ersten drei wurden bei RTL ausgestrahlt, das Finale am Samstag im Ersten.