Stühlerücken in der Jury des deutschen ESC-Vorentscheids: Überraschend wird Moderator Elton nicht am Finale von „Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland“ teilnehmen. Nachdem er neben Yvonne Catterfeld und Jury-Präsident Stefan Raab in den bisher drei Shows bei RTL fester Juror war, könne er „wegen eines privaten Termins“ nicht bei der endgültigen Entscheidung dabei sein, teilte der innerhalb der ARD für den Eurovision Song Contest zuständige NDR am Dienstag mit, ohne weitere Details zu nennen.

ESC-Legende Conchita Wurst beim deutschen Vorentscheid

Neue Jury-Mitglieder wird es am Samstag gleich zwei geben: Eines, um Elton zu ersetzen und ein weiteres, dass den Platz des bisher stets wechselnden Jurors einnimmt. Diesen hatten bisher Max Mutzke, Johannes Oerding und Max Giesinger inne. Auf sie folgt nun ein weiterer deutscher Sänger: Nico Santos.

Hinzu kommt eine wahre ESC-Legende: Conchita Wurst, die den ESC 2014 für Österreich gewinnen konnte, nimmt neben Raab und Co. Platz. Sie war auch im vergangenen Jahr an der ESC-Auswahl beteiligt und moderierte damals mit Rea Garvey die Castingshow „Ich will zum ESC!“. Deren Gewinner nahm mit einer Wildcard am deutschen Vorentscheid teil, konnte sich aber nicht durchsetzen. Stattdessen fuhr der Sänger Isaak zum Contest nach Malmö und erreichte den zwölften Platz.

Deutscher ESC-Vorentscheid 2025 mit neuem Konzept

Deutschland sucht seinen ESC-Act 2025 mit einem gänzlich neuen Format. Dafür arbeitet die öffentlich-rechtliche ARD mit der privaten Konkurrenz von RTL zusammen. Stefan Raab organisiert das Format „Chefsache ESC 2025“, das aus vier Shows besteht. Die ersten drei wurden bei RTL ausgestrahlt, das Finale am Samstag im Ersten.

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Ins Rennen gehen dann neun Acts, die um das Ticket für das ESC-Finale im Mai in Basel kämpfen. Davon wird die Jury um Stefan Raab vier auswählen, die innerhalb der Show in eine zweite Runde einziehen. Wer von diesen vier dann gewinnt, entscheiden allein die Zuschauerinnen und Zuschauer.