Beim Einsturz einer Brücke auf einer Baustelle für eine Autobahn in Südkorea sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Wie das Innenministerium am Dienstag mitteilte, handelt es sich bei den Todesopfern um zwei Südkoreaner und zwei chinesische Staatsbürger.

Jeden 2. Sonntag

Ein FUNKE Liebe

Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Zudem gab es laut Feuerwehr fünf Schwerverletzte und einen Leichtverletzten. Sie alle würden derzeit im Krankenhaus behandelt. Bei den Opfern handelt es sich allesamt um Bauarbeiter, die während des Unglücks nach ersten Erkenntnissen mit Baukränen die Brückenteile auf den jeweiligen Pfeilern miteinander verbinden wollten.

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von X, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Südkorea: Autobahn-Abschnitte stürzen in die Tiefe – es dauerte nur Sekunden

Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie in nur wenigen Sekunden nahezu sämtliche Abschnitte der Brücke eingestürzt sind. Laut Medienberichten sind die Trümmer teilweise über 200 Meter in die Tiefe gerissen worden.

Der Brückeneinsturz hatte sich am Dienstag gegen 09.50 Uhr Ortszeit (01.50 Uhr MEZ) ereignet. Die Stadt Anseong ist Hauptverkehrsknoten des Landes und liegt etwa 65 Kilometer südlich der Hauptstadt Seoul.

Von der Brücken-Konstruktion blieben nur noch die Pfeiler erhalten.
Von der Brücken-Konstruktion blieben nur noch die Pfeiler erhalten.© AFP | -

Südkoreanische Medien verbreiteten dramatische Aufnahmen, auf denen zu sehen sein soll, wie ein Teil der Brücke auf der Autobahnbaustelle einstürzt und eine große Rauchwolke aufsteigt. Südkoreas Interimspräsident Choi Sang Mok wies die Rettungskräfte an, alle verfügbaren Mittel und Kräfte für den Rettungseinsatz zu mobilisieren.

Lesen Sie auch

Der Hauptbauunternehmer auf der Baustelle, Hyundai Engineering, bat um Entschuldigung für das Unglück. In einer Erklärung versicherte das Unternehmen zudem, es arbeite „aktiv mit den zuständigen Behörden zusammen“, um die Unglücksursache zu klären.

Auch interessant

lp/dpa