Bei einer Explosion in einer Munitionsfabrik einer Rheinmetall-Tochter im Südosten Spaniens sind sechs Menschen verletzt worden. Der Vorfall habe sich am Donnerstagnachmittag in einem Munitionslager von Rheinmetall Expal Munitions in Javalí Viejo in der Region Murcia ereignet, teilte der spanische Notdienst mit. Eines der Opfer sei schwer verletzt. Eine Mitteilung des Unternehmens lag zunächst nicht vor. Die Ursache der Explosion war vorerst unklar.

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Bei den Verletzten handele es sich um Männer im Alter zwischen 30 und 52 Jahren, berichtete die spanische Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf die Behörden. Fünf von ihnen seien in Krankenhäuser gebracht worden. Sie hätten unter anderem Schädelverletzungen, Verbrennungen und Rauchvergiftungen erlitten. Die Explosion habe im Industriegebiet auch einen Waldbrand verursacht, der bis zu 2.000 Quadratmeter erfasst habe, inzwischen aber gelöscht sei.
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Rheinmetall: Explosion in Fabrik in Spanien
Rheinmetall Expal Munitions ist nach Angaben des deutschen Rüstungskonzerns ein „weltweit renommierter Munitionshersteller“ mit Sitz in Madrid, der unter anderem auf Artilleriemunition, Mörsergranaten, Mittelkalibermunition sowie Zünder und Raketenantriebssysteme spezialisiert sei. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft von Rheinmetall verfüge mit insgesamt sieben operativen Standorten in Spanien und den USA über ein hochmodernes Produktionsnetzwerk und liefere in mehr als 60 Länder, heißt es. Die Ukraine ist derzeit ein großer Kunde für Munition aus dem Rheinmetall-Konzern.
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les/dpa




