Wenn andere Hals über Kopf flüchten, richtet Jonathan Petramala gerade erst seinen Arbeitsplatz ein. Als „Hurricane Chaser“ (zu Deutsch: „Hurrikan-Jäger“) dokumentiert er die extremsten Wetterereignisse der Welt und ist dabei immer mitten im Geschehen. Der Journalist, der früher einige Jahre für ein US-amerikanisches Wetternetzwerk arbeitete, hat so unter anderem schon mehrere Hurrikans hautnah erlebt. Mittlerweile berichtet er hauptberuflich auf Youtube, Instagram oder Facebook über extreme Wetterereignisse und bewegende Schicksale – und lässt die Menschen vor Ort von Zerstörung und Hoffnung erzählen.
Kontakt nach außen ist für die Betroffenen das wichtigste
Das eigene Schicksal ist den Betroffenen jedoch in der Regel nicht das wichtigste. „In Stürmen wie Hurrikan Dorian und Beryl wollen die Leute einfach gesehen werden. Sie hoffen, dass ihre Familien erfahren, dass es ihnen gut geht“, berichtet Petramala im Gespräch mit dieser Redaktion. Gerade wenn es keine anderen Kommunikationsmöglichkeiten gebe, seien die Menschen oft sehr dankbar für die Möglichkeit, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten. Über die sozialen Medien macht Petramala das möglich.





