Für eine Familie aus Bayern wurde ein Ausflug nach Prag am Dienstagnachmittag zum Albtraum. Eigentlich wollten die Eltern eines einjährigen Mädchens nur kurz telefonieren. Sie verließen am Hauptbahnhof in München deshalb kurz den Zug. Ihr Kind ließen sie jedoch dort. Plötzlich schlossen sich jedoch die Türen und die Bahn fuhr ohne sie weiter, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Mittwoch sagte.
- Lesen sie auch hier: Immer mehr Reise-Beschwerden – nicht nur gegen die Bahn
Der nächste geplante Halt sollte das etwa 30 Kilometer entfernte Freising sein. Die besorgten Eltern informierten die Bundespolizei, die wiederum die Landespolizei einschaltete. Beamte nahmen das Kind am Bahnhof in Empfang.
Zugbegleiter und Polizei kümmern sich um Kind und Gepäck
Während der Fahrt dorthin kümmerte sich ein Zugbegleiter um das Kind gekümmert. Ein mitreisender Polizist passte auf das Gepäck auf. In Freising angekommen, wurde das Kind von der Bundespolizei entgegengenommen und mit dem Gepäck wieder nach München gefahren. Dort wurde das Mädchen nach rund anderthalb Stunden wohlbehalten den Eltern übergeben. Anschließend konnte die Familie ihre Reise in die tschechische Hauptstadt fortsetzen. (dpa/afp/cw)





