- Vielen Menschen fällt es schwer, den Sport bei einer Erkältung wegzulassen
- Allerdings verraten bestimmte Symptome, wann man lieber keinen Sport machen sollte
- Welche Konsequenzen sonst drohen, lesen Sie hier
Ein bisschen Fieber oder eine Erkältung können harmlos wirken – doch wer sich dafür entscheidet, krank Sport zu treiben, geht damit ein Risiko ein. Bei einigen Erkrankungen sollte unbedingt auf das Training verzichtet werden. Grund dafür: Auch bei gewöhnlichen Krankheiten wie Erkältungen oder Magen-Darm-Infektionen kann der Herzmuskel in Mitleidenschaft gezogen werden. Wir erklären, bei welchen Krankheiten man lieber im Bett, statt im Fitnessstudio sein sollte.

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Vor allem in den Wintermonaten werden viele Menschen von einer Erkältung begleitet. Ärgerlich kann es werden, wenn dadurch dem Trainingsplan ein Strich durch die Rechnung gemacht wird. Denn wenn der Schnupfen zum grippalen Infekt wird, sollte man unbedingt auf Sport verzichten. Bei einer Grippe arbeitet das Immunsystem auf Hochtouren. Der Körper braucht viel Energie, um die Viren abzuwehren.
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Deswegen raten Experten vom Sport bei einer Grippe oder Erkältung ab – besonders wenn man Symptome wie Halsschmerzen, Fieber, Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen oder Husten hat. Bei einem leichten Schnupfen ist es meist unbedenklich, Sport zu treiben. Was für Erwachsene gilt, gilt im Übrigen auch für Kinder: Bei einem leichten Schnupfen kann unbedenklich Sport getrieben werden. Wenn das Kind Fieber, Halsschmerzen oder ähnliche Symptome hat, sollte es aber lieber zu Hause bleiben.
Wer sich trotz ernsthafter Beschwerden für den Sport entscheidet, riskiert damit eine Herzmuskelentzündung. Dabei ist es schwer, anhand von Symptomen eine Entzündung zu erkennen: Müdigkeit, Atemnot, Brustschmerzen und Herzrhythmusstörungen können Hinweise auf eine Herzmuskelentzündung geben. Falls entsprechende Beschwerden nach einer Erkältung oder einem Magen-Darm-Infekt auftreten, sollte ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden.
Wer krank ist, sollte unbedingt auf seinen Körper hören. Was im gesunden Zustand ein Kinderspiel ist, kann bei Krankheit mehr Kraft verlangen. In den meisten Fällen spürt man, wo der Körper seine Grenze hat. Bei Fieber sollte der Körper möglichst wenig belastet werden. Bei leichten Krankheitssymptomen sollte zumindest das Pensum heruntergeschraubt werden. Es gilt: Lieber weniger Sport machen, als dass am Ende ernsthafte Folgen auftreten.
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Nach einer Krankheit braucht der Körper Ruhe und Erholung, bevor das Training wieder aufgenommen werden kann. Empfohlen wird, dass nach frühestens drei symptomfreien Tagen wieder Sport getrieben werden sollte. Bei Einnahme von Antibiotika sollte erst fünf Tage nach der letzten Einnahme zur Sporttasche gegriffen werden.
Bei einer Herzmuskelentzündung sollte sogar sechs Monate auf Sport und starke körperliche Belastung verzichtet werden. Ansonsten drohen „gefährliche Komplikationen bis hin zu Herzschwäche (Atemnot), Herzrhythmusstörungen und plötzlichem Herztod“, warnt Prof. Dr. med. Volker Schächinger.
Dieser Artikel erschien erstmals im Mai 2023.











