Ein neues Logo hat sich Alba Berlin schon zugelegt. Aber um etwas daran zu ändern, dass Jahr für Jahr die deutschen Meistertitel nicht mehr nach Berlin, sondern nach Bamberg oder München gehen, braucht es weitere Veränderungen auf anderem Gebiete. Nach Informationen der Berliner Morgenpost steht die nächste bereits kurz vor dem Abschluss.
Der dritte Spieler aus der israelischen Liga
Alba ist bei seiner Suche nach Verstärkung erneut in Israel fündig geworden: Als Power Forward und Center des Teams soll Mitchell Watt gewonnen werden, der zuletzt in der israelischen Premier League bei Ironi Nes Ziona sehr erfolgreich aktiv war. Zumindest wünschte Ironi über Twitter seinem Ex-Spieler schon alles Gute in Berlin.
Watt soll einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschreiben. Zuvor hatte Alba aus Israel bereits die US-Amerikaner Ivan Aska (Maccabi Ashdod) und Jordan Taylor (Hapoel Holon) verpflichtet, dazu von Partizan Belgrad den Serben Dragan Milosavljevic und den Bosnier Elmedin Kikanovic von Sluc Nancy.
Die Freigabe liegt Alba noch nicht vor
Alba-Sportdirektor Mithat Demirel bestätigte am Mittwoch gegenüber der Berliner Morgenpost zwar das Interesse seines Vereins an Watt – eine Freigabe liege allerdings noch nicht vor. Vorher gibt der Klub keine offiziellen Verlautbarungen zu Transfers.
Watt hat durchaus gute Referenzen vorzuweisen. Schon in College-Zeiten hat der 2,08 Meter große Amerikaner als Blockspezialist herausgeragt. Mehrfach spielte der 25-Jährige danach in der NBA-Summer-League, für die Memphis Grizzlies, Los Angeles Lakers, Golden State Warriors und zuletzt die Toronto Raptors, aber der Traum vom Sprung in die beste Liga der Welt ließ sich für ihn nicht in die Realität umsetzen.
Spezialität sind Blocks - und spektakuläre Dunkings
Für Ironi sammelte er vergangene Saison pro Spiel 15,3 Punkte, 7,4 Rebounds und 2,1 Blocks. Und eine weitere besondere Qualität hat der insgesamt sehr vielseitige Spieler, der damit genau ins Profil der Berliner passt: Er liebt es, Angriffe mit spektakulären Dunkings abzuschließen. Nur seinen Trainer Sasa Obradovic muss Watt davon noch überzeugen.



