Es ist vollbracht, Alba hat mit dem US-Amerikaner Ivan Aska den dritten Zugang für die kommende Basketball-Saison verpflichtet. Der 2,01 Meter große und 104 Kilogramm schwere Flügelspieler soll Jamel McLean ersetzen, der seine Ausstiegsoption gezogen hat und zu Olympia Mailand gewechselt ist.
Der 25 Jahre alte Aska unterschrieb bei den Berlinern einen Zwei-Jahresvertrag. In der vergangenen Saison spielte er für Maccabi Aschdod in der ersten israelischen Liga und legte dort 16,5 Punkte und 7,8 Rebounds pro Partie auf. „Ivan Aska ist ein sehr athletischer und beweglicher Spieler voller Energie, der auf vielen Positionen einsetzbar ist“, sagte Alba-Sportdirektor Mithat Demirel. „Er hat sich in den letzten Jahren in Europa schon unter Beweis gestellt, verfügt aber noch über viel Entwicklungspotenzial.“
Dritte Zugang für die neue Saison
Flügelspieler Aska, der zurzeit noch in den USA weilt, freut sich schon auf die Zeit in Berlin. „Ich habe mich in den letzten drei Jahren nach dem College in verschiedenen Teams in Europa weiter entwickeln können und bin nun bereit für den nächsten Schritt bei Alba Berlin“, sagte Aska am Montag, „Es war mir sehr wichtig, bei Alba Teil eines Kollektivs zu sein, das jeden Tag hart für die höchsten Ziele arbeitet. So war es auch schon in meiner Zeit am High School und am College und ich freue mich sehr auf diese Herausforderung.“
Kraftpaket Aska wurde in Fort Lauderdale/Florida geboren. Nach seiner Schulzeit schlug er an der Murray State Universität in Kentucky seine NCAA-Laufbahn ein. In seinen vier Jahren bei den Racers war er stets Leistungsträger seines Teams. Im Sommer 2012 erhielt Aska sein erstes Profi-Engagement in der ersten belgischen Liga bei den Leuven Bears. In der folgenden Saison 2013/2014 wechselte er nach Griechenland zu Ikaros Kallitheas und nach einigen Spielen in der puerto-ricanischen Liga im Sommer 2014 schloss er sich schließlich Maccabi Ashdod in Israel an.
Alba hatte zuvor bereits den Bosnier Elmedin Kikanovic und den Serben Dragan Milosavljevic verpflichtet. Damit geht der Umbruch im Team weiter, das neben McLean auch die Leistungsträger Reggie Redding und Alex Renfroe verlassen haben.
BM

