Babylon Berlin
Die Sky-Serie „Babylon Berlin“ spielt in den 1920er-Jahren in Berlin. Eine turbulente Zeit zwischen beiden Weltkriegen, die Weimarer Republik steht vor dem Ende. Vor diesem historischen Hintergrund entwickelt sich eine herausfordernde Liebesgeschichte. Wie sie beginnt? Der Kriminalkommissar Gereon Rath, gespielt von Volker Bruch, kommt von Köln nach Berlin. Er kümmert sich um die Aufklärung eines Erpressungsfalls. Weitere Verbrechen folgen. Doch er ist nicht allein. Hilfe erhält er auch von der Stenotypistin Charlotte Ritter, die von der Berlinerin Liv Lisa Fries gespielt wird. Einer der großen Schauplätze ist der Nachtclub „Moka Efti“ in Berlin.
„Ein historisches Drama, wie man es noch nie zuvor gesehen hat“, so berichtet die britische Tageszeitung „The Daily Telegraph“ über die Serie. Der Journalist Ross Douthat von der „New York Times“ bezeichnet sie als „die beste dramatische Show im Fernsehen“, wenn es um das 20. Jahrhundert geht. Und laut der französischen Tageszeitung „Le Monde“ erfüllt „Babylon Berlin“ alle Kriterien einer erfolgreichen Serie.
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Kleo
Die DDR wird wieder zum Leben erweckt. Wo? In der deutschen Netflix-Serie „Kleo“. Die Berlinerin Jella Haase spielt die Auftragskillerin Kleo Staub und sie führt für die Stasi diverse Missionen durch. Ihr vorerst letzter Befehl: ein Auftragsmord in dem legendären West-Berliner Club „Big Eden“. Unerwartet wird sie am nächsten Tag verhaftet. Erst ein paar Jahre später kommt sie frei. Für Kleo steht fest: Sie möchte herausfinden, wer sie ins Gefängnis gebracht hat. Dabei stößt sie auf eine Geheimdienst-Verschwörung. Und zugleich wird sie von einem Polizisten verfolgt – sogar bis nach Mallorca.
Die britische Tageszeitung „The Guardian“ schreibt, dass es sich bei dieser Netflix-Serie um ein „rollendes Abenteuer durch das Berlin der Zeit des Kalten Krieges“ handelt. Der Schriftsteller Stephen King kommentiert via Twitter: „Was für ein frischer Wind! Spannend sowie auch sehr lustig. Ich frage mich jedoch, woher Kleos Geld kam. Ein Flug nach Mallorca muss auch 1989 nicht billig gewesen sein. Na ja, einfach genießen."
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Unorthodox
Esther, genannt „Esty“, ist erst 19, lebt im New Yorker Stadtteil Williamsburg und gehört der chassidischen Satmar-Gemeinde an. Sie muss einen Mann namens „Yakov“ heiraten, den alle „Yanky“ nennen. Eine arrangierte Ehe, wie es in der Gemeinschaft üblich ist. Doch Esty bekommt kein Kind und wird auch dafür kritisiert. Unglücklich flieht sie aus der jüdischen Welt der US-Metropole nach Berlin. Dort lernt sie ein paar Musikstudierende kennen und lebt ihre Freiheit, allerdings mit vielen Herausforderungen. Die Netflix-Miniserie „Unorthodox“ basiert auf dem Bestseller von Deborah Feldman. Die Hauptrolle spielt die israelische Schauspielerin Shira Haas.
Ein paar Kritikpunkte gibt es. Laut der „FAZ" soll die Netflix-Miniserie auch „antisemitische Klischees bedienen“. Doch bleibe sie eine Seltenheit, so schreibt es der österreichische Radiosender „FM4“: „Nicht nur, weil sie in jeder Folge bildlich und emotional überrascht und einen sehr seltenen Einblick in eine streng religiöse Welt gibt, sondern vor allem, weil sie auf Jiddisch gezeigt wird. Also in jener Sprache, die heute nur von wenigen Menschen gesprochen wird, weil die meisten Sprecher ermordet wurden.“ Die „New York Times" lobt die „bemerkenswerte Star-Performance“. Und die spanische Tageszeitung „El Pais“ weist auf die bewegenden Momente hin. Wie die ersten Jeans für Esty. Oder das erste Mal im Wannsee schwimmen.



