Jimmy Kimmel bleibt weiterhin das Gesicht von „Jimmy Kimmel Live!“ und hat seinen Vertrag mit dem zu Disney gehörenden Sender ABC bis Mai 2027 verlängert. Die Vertragsverlängerung steht aufgrund eines Eklats, der sich wenige Monate zuvor ereignet hatte, besonders im Fokus: ABC setzte die Sendung kurzzeitig ab, nachdem Kimmel in einem Monolog die politischen Motive des mutmaßlichen Mörders des republikanischen Aktivisten Charlie Kirk spekulativ kommentiert hatte.
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Dies löste eine Welle der Empörung aus, besonders bei konservativen Kreisen, darunter Brendan Carr, Vorsitzender der Federal Communications Commission (FCC), der die Äußerungen scharf kritisierte. Zudem stoppten große Sendergruppen wie Nexstar und Sinclair die Ausstrahlung der Show. Disney reagierte mit der Suspendierung Kimmels, was massive Proteste und Debatten über Meinungsfreiheit auslöste.
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Kimmel: Rekordeinschaltquoten bei Show-Rückkehr
Nach sechs Tagen kehrte die Show zurück und verzeichnete Rekordeinschaltquoten von 6,3 Millionen Zuschauern sowie mehr als 26 Millionen Aufrufe des Eröffnungsmonologs auf Social Media. Kimmel betonte damals: „Es war nie meine Absicht, den Mord an einem jungen Mann zu verharmlosen.“
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Die neue Vertragsverlängerung ist mit nur einem Jahr jedoch kürzer als die bisherigen Drei-Jahres-Verträge, was Spekulationen über Kimmels Rückzug aus dem Late-Night-Business anheizt. Der Moderator hatte in der Vergangenheit mehrfach einen Ruhestand angedeutet, während das Genre zunehmend mit sinkenden Einschaltquoten und Werbeeinnahmen kämpft. Große Formate wie „The Late Show with Stephen Colbert“ werden bald eingestellt, was die Unsicherheiten über die Zukunft von Late-Night-Shows verstärkt.





