Am Dienstagabend ist es wieder so weit: Jimmy Kimmel darf mit seiner Late-Night-Show wieder auftreten. Die Walt Disney Company bestätigt das Comeback der Show. Diese wurde erst in der vergangenen Woche vorübergehend abgesetzt, da Kimmel die tödlichen Angriffe auf den rechtsextremen Aktivisten Charlie Kirk kommentiert hatte – und damit Maga-Anhänger gegen sich aufbrachte.
Rückkehr der Show: Freude bei den TV-Kollegen ist enorm
Viele seiner TV-Kollegen und auch einige Vertreter aus der Politik freuten sich am Dienstag über das Comeback. „Es ist immer schön, eine Sendung mit guten Nachrichten zu beginnen. Jimmy Kimmel ist zurück und so sollte es auch sein. Unser langer nationaler Late Night-Albtraum ist vorüber“, beginnt Kimmels TV-Kollege Stephen Colbert seine Sendung im US-amerikanischen Fernsehen. Er könne seine eigene Show wieder mehr genießen, jetzt wo Jimmy nicht mehr abgesetzt sei.
Seth Meyers, Moderator von „Late Night“, sagte dazu: „Es gab einen riesigen, landesweiten Aufschrei über Trumps Vorgehen gegen die Meinungsfreiheit, sogar unter Konservativen. Ich habe noch keine Umfrage gesehen. Aber ich glaube, wenn man die Amerikaner fragen würde, ob der Präsident diktieren sollte, was Fernsehmoderatoren sagen dürfen und was nicht, würden etwa drei Prozent mit Ja antworten.“
Vertreter der demokratischen Partie begrüßen die Entscheidung
Zwei Politiker aus den Reihen der Demokraten haben sich ebenfalls geäußert. Gavin Newsom, der Gouverneur von Kalifornien schrieb auf X: „Das ist ein Sieg für die Meinungsfreiheit überall“. Kamala Harris, die ehemalige Vizepräsidentin unter Joe Biden, teile in einem Podcast mit: „Wir haben in den vergangenen Tagen die Macht des Volkes gesehen, sie hat die Entscheidung in die richtige Richtung gelenkt.“
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Die beiden Unternehmen „Nexstar“ und „Sinclair“ wollen die Rückkehr von Jimmy Kimmels Show am Dienstagabend aber nicht zeigen. Beide zusammen besitzen 70 TV-Sender und verbreiten das Programm-Angebot von der Sender-Mutter ABC. „Wir haben letzte Woche entschieden, ‚Jimmy Kimmel Live!‘ zu unterbrechen, nachdem ABC die Kommentare von Herrn Kimmel zu einem kritischen Zeitpunkt in unserem nationalen Diskurs als ‚unpassend und unsensibel‘ bezeichnete.“ Man stehe zu dieser Entscheidung, bis sichergestellt sei, „dass alle Parteien sich für einen respektvollen und konstruktiven Dialog in den von uns bedienten Märkten einsetzen“.
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