Der Film- und Theaterschauspieler Lars Eidinger („Tatort“, „Hamlet“) ist in der Jury der 66. Berlinale. Gemeinsam mit sechs weiteren Jurymitgliedern wird der 40-jährige Berliner Schaubühnen-Star über die Gewinner des Goldenen und der Silbernen Bären entscheiden, wie das Festival am Dienstag mitteilte. Juryvorsitzende ist, wie von der Berlinale bereits angekündigt, die dreifache Oscar-Preisträgerin Meryl Streep (66).
In der Jury der Internationalen Filmfestspiele sitzen auch der britische Schauspieler Clive Owen („The International“), die italienische Darstellerin Alba Rohrwacher („Glück“), die französische Fotografin Brigitte Lacombe und der britische Autor, Kurator und Filmkritiker Nick James. Ebenfalls in dem siebenköpfigen Gremium: die polnische Filmemacherin Malgorzata Szumowska, die im vergangenen Jahr mit ihrem Film „Body“ im Berlinale-Wettbewerb den Silbernen Bären für die beste Regie erhielt.
Berlinale zeigt knapp 400 Filme
Knapp 400 Filme zeigt die Berlinale vom 11. bis 21. Februar. Im Bären-Wettbewerb konkurrieren 18 Filme um die Trophäen, darunter Regiearbeiten aus Tunesien, den USA, Frankreich, Großbritannien, Kanada und Deutschland. Der Goldene Ehrenbär geht an den Kameramann Michael Ballhaus („Die Farbe des Geldes“, „Goodfellas“).
Mit mehr als 300.000 verkauften Karten gilt die Berlinale in der Filmbranche als das größte Publikumsfestival der Welt. Berlinale-Direktor ist der gebürtige Pforzheimer Dieter Kosslick, dessen Vertrag noch bis 2019 läuft. Im vergangenen Jahr gewann der Iraner Jafar Panahi mit „Taxi Teheran“ den Goldenen Bären für den besten Film.
BM





