Nach der Abgabe, berichtet Franziska Hönow, sei sie ziemlich fertig gewesen. Die 30-Jährige aus Potsdam hat am Sonnabend einen Marathon absolviert.
Keinen in Sportschuhen über 42 Kilometer, sondern nur mit ihrer Kamera im Gepäck und einer Vorgabe: zwölf Fotos in zwölf Stunden zu jeweils einem anderem Thema.
Rund 300 Hobbyfotografen unterzogen sich beim 14. Berliner Fotomarathon der kreativen Strapaze. Sie mussten mit ihren Bildern Themen wie „zu spät, aber innovativ“ oder „sexy, aber dezent“ umsetzen. Die ganze Aktion stand wiederum unter dem Motto „Stadt der Gegensätze“.
„Zu teuer, aber schwer verliebt“
Die Teilnehmer wurden gleich zu Beginn mit widrigen Umständen konfrontiert. „Wegen des Regens haben wir in einem Café die Tour geplant“, erzählt Hönow, die Bruder Christoph als Model dabei hatte. „Zu teuer, aber schwer verliebt“ zeigt den Studenten mit Blick von seinem teuren Kiez aus über die geliebte Stadt.
„Die Kunst war, das passende Motiv zum Motto zu finden“, sagt Hönow. Natürlich ließen die Bilder viel Raum für Interpretationen zu. Die Berliner Morgenpost zeigt je ein Bild pro Thema, neben Franziska Hönow von den Teilnehmern Jürgen Schnepel und Clemens Langner, der seinen Fokus auf Gebäude legte. Die zehn besten Serien werden am 12. Juli prämiert.
Der Fotomarathon im Netz: www.fotomarathon.de/blog















