Der Berliner Friedrichstadt-Palast hat im ersten Halbjahr 2013 einen Rekordumsatz von 13 Millionen Euro erzielt. Das sei ein Plus von 35 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, teilte die Showbühne am Montag mit.
Die Auslastung des Hauses an der Friedrichstraße in Berlin-Mitte habe knapp 91 Prozent betragen. Das sind 14 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2012. Im Schnitt saßen demnach rund 1700 Gäste in jeder Aufführung. Das Haus verfügt über insgesamt 1895 Plätze.
Insgesamt wurden mehr als 250.000 Tickets verkauft. 2007 gab es im ersten Halbjahr gerade mal 135.000 Gäste.
Damit steuert der Friedrichstadt-Palast nach eigenen Angaben bei Gästezahlen und Umsatz „für das Gesamtjahr neue Bestmarken“ an.
Denn eine so hohe Auslastungsquote im normalerweise „schwächere“ ersten Halbjahr habe die Bühne seit zwölf Jahren nicht erlebt. Diese Zahlen seinen ohne Freikarten und ohne Gastspiele erreicht worden.
„Yma“ und „Show Me“ sorgten für neuen Zulauf
Der Friedrichstadt-Palast, einer der letzten DDR-Prachtbauten, stand 2006 kurz vor dem Ruin. Die aufwendigen Revue-Produktionen „Yma“ und „Show Me“ sorgten für neuen Zulauf. So wurden wegen der Nachfrage für letztere zehn Zusatzshows gegeben.
Nach nur neun Monaten Spielzeit (Premiere war im Oktober 2012) haben „Show Me“ bereits 400.236 zahlende Gäste gesehen. Bei der Vorgängerproduktion „Yma“ waren es im gleichen Zeitraum 62.288 Gäste weniger, ein Plus von 15,6 Prozent.
Aber auch die Kindershow „Ganz schön anders“ ist sehr erfolgreich. Hier wurde gar eine „Vollauslastung von 99,4 Prozent (ohne Freikarten)“ erreicht, heißt es in der Pressemitteilung.
Der Friedrichstadt-Palast gehört zu 100 Prozent dem Land Berlin. Einst entstand hier die DDR-Fernsehshow „Ein Kessel Buntes“, unzählige Kids feierten in dem Theater ihre Jugendweihe.
dpa/sei





