Generalmusikdirektor Carl St. Clair wird die Komische Oper Berlin 2012 vorzeitig verlassen. "Ich empfinde eine tiefe Verbundenheit zu Andreas Homoki. Und wenn er geht, ist dies auch für mich der richtige Zeitpunkt", teilt der amerikanische Dirigent Morgenpost Online mit.
Damit beendet der Generalmusikdirektor seinen Vertrag zeitgleich mit dem Intendanten Andreas Homoki, der nach Zürich wechselt. Der künftige Intendant Barrie Kosky ist bereits auf der Suche nach einem neuen Generalmusikdirektor.
Carl St. Clair war mit Beginn der Spielzeit 2008/09 an das Berliner Opernhaus gekommen und hatte einen Vierjahres-Vertrag mit der Option auf eine zweijährige Verlängerung erhalten.
Eigentlich hätte der Dirigent erst zum Saisonende hin über die Verlängerungsoption verhandeln müssen. Er hat seinen Weggang aus Berlin somit frühzeitig erklärt und damit dem australischen Regisseur Kosky den Weg frei gemacht, um ein eigenes künstlerisches Führungsteam an der Komischen Oper zusammen zu stellen.
Damit gibt es in der Berliner Opernstiftung, die gerade erst am Vortag nach langer Suche den Basler Operndirektor Dietmar Schwarz als neuen Intendanten der Deutschen Oper Berlin vorstellen konnte, eine neue wichtige Personalie zu klären.
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