Es ist Weihnachten. Und dann ist da noch der dritte „Avatar“-Film, in denen die Kinozuschauer in Massen rennen. Nicht die beste Zeit für Filmneustarts. Und dennoch gibt es einige Arthouse-Verleiher, die sich davon nicht beeindrucken lassen und dennoch Filme an den Start bringen. Hier unser Überblick für die Feiertage:
- „Der Medicus 2“
Zwölf Jahre ist es her, dass die Verfilmung des beliebtesten Buches der Deutschen von Philipp Stölzl verfilmt wurde. Und auch die Leinwandapation erreichte ein Millionenpublikum. Nun startet, wieder zu Weihnachten, wie damals der erste Teil, „Der Medicus 2“. Und knüpft genau da an, wo Teil Eins aufhörte: Rob Cole, der sich im Orient das Wissen der Heilkunst angeeignet hat, will dieses nun in seiner britischen Heimat anwenden. Hat aber nicht mit den Vorurteilen im Mittelalter gerechnet und sich bald sogar der Hexerei bezichtigt. Großes Abenteuerkino für die ganze Familie, mit einigen Anspielungen auf die heutige Zeit verknüpft.
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Zum Start seines Films haben wir auch mit dem Regisseur gesprochen, der sich hier nicht mehr auf die Buchvorlage von Noah Gordon verlassen konnte, sondern eine ganz eigene Geschichte erzählt. Obwohl er eigentlich nie eine Fortsetzung drehen wollte.
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- „Therapie für Wikinger“
Schräge Figuren bevölkern das Kinouniversum des Dänen Anders Thomas Jensen, als wäre er ein heimlicher dritter Bruder der Coens. Und immer spielen bei ihm Mads Mikkelsen und Nikolaj Lie Kaas die Hauptrollen. Diesmal spielen sie sehr unterschiedliche Brüder: der eine ein Verbrecher auf der Suche nach einer alten Beute, der andere ein Mann, der in der Entwicklungsstufe zurückgeblieben ist. Und nicht mehr weiß, wo er die Beute des Bruders versteckt hat. Da ist reichlich Konfliktpotenzial angesagt. Schwarze Komödie mit drastischem Humor.
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Kurz vor Weihnachten kam Mads Mikkelsen nach Berlin, um trotz der Weihnachtszeit noch für seinen Film zu werben. Wir haben mit ihm gesprochen.
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- „SpongeBob Schwammkopf: Piraten ahoi!“
Der beliebteste Schwamm der Welt kommt zum dritten Mal ins Kino. Und sticht diesmal auf hohe See. Wo er auf wilde Piraten trifft, die genauso frech animiert sind wie er selbst, aber auch dem ganz realen „Star Wars“-Star Luke Hamill. Eigentlich ganz lustig, aber allzu sehr uf Kinolänge gestreckt.
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- „Anaconda“
Das schönste Remake des Jahres: Vor knapp 30 Jahren war „Anaconda“ trotz Jennifer Lopez Riesentrash mit schlechten Tricks. Der alte Horror wird jetzt aber nicht einfach neu aufgelegt. Im Gegenteil: Ein paar älter gewordene Kumpels wollen mit wenigen Mitteln ein Remake ihres Lieblingsfilms drehen. Bis dann eine echte Riesenschlange anbeißt - und der Horror ganz real wird. Popcorn-Kino mit zweiter Ebene, in der die Filmemacherei selbst durch den Kakao gezogen wird.
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- Wohin an den Feiertagen?
Die meisten Kinos machen an Heiligabend und an Silvester zu. Aber einige bleiben doch geöffnet. Für alle, die den Feiertagen entkommen oder einmal anders erleben wollen, haben wir einen kleinen Überblick zusammengestellt, wo man was schauen kann.
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Und das sagen die Filmkritiker:

Weiterhin im Kino
- Das Staunen erschöpft sich allmählich: „Avatar 3: Fire and Ash“
- Das Trauma nach der Tat: das MeToo-Drama „Sorry, Baby“
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- In den Wartezimmern des Stalinismus: „Zwei Staatsanwälte“
- Mäuschen spielen im Musentempel: Die Doku „La Scala“
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