Im Allianz Forum am Pariser Platz ist am Dienstagabend der Margot Friedländer Preis 2025 verliehen worden. Er zeichnet Menschen und Initiativen aus, die sich für Toleranz, Menschlichkeit, Freiheit und Demokratie einsetzen und zur Aufklärung über den Antisemitismus beitragen. Er ist mit 25.000 Euro dotiert. Die fünf Preisträgerinnen und Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury unter dem Vorsitz von Elke Büdenbender, Juristin und Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, aus den 329 Einreichungen ausgewählt.
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In diesem Jahr wurde der Preis an fünf Organisationen, Schulen und Personen aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen verliehen: Die Evangelische Jugendarbeit Wurzen (Landkreis Leipzig in Sachsen) engagiert sich seit vielen Jahren für die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen und setzt sich gegen Antisemitismus ein. Im Projekt „GrenzGeschichten“ recherchieren die Jugendlichen die Lebensgeschichten von Opfern der NS-Verbrechen in ihrer Region und machen sie sichtbar. Die ACHAVA אחווה Festspiele Thüringen werden für ihr Bildungs- und Kulturprogramm geehrt. „Mit Zeitzeugengesprächen, dem ACHAVA-Forum für Schülerinnen und Schüler im Thüringer Landtag, Workshops in Musik, Kunst und Medien sowie jährlich 50 Veranstaltungen fördert das jüdisch-interkulturelle Festival die Werte, die Margot Friedländer besonders am Herzen lagen: Toleranz und Respekt“, teilte die Stiftung mit.
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Der Mainzer Fußballverein FC Ente Bagdad erhält „den Margot Friedländer Preis 2025 für sein Engagement als integrativer Fußballverein Respekt, Menschlichkeit und Demokratie zu leben“, so die Stiftung. Der seit 1973 aktive Verein kläre auch über Antisemitismus und Ausgrenzung auf und setze sich für die Mission Margot Friedländers ein.

Donnerstag
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Mit dem Margot Friedländer Persönlichkeitspreis 2025 wurde die Content Creatorin Susanne Siegert ausgezeichnet, die mit mehr als 400.000 Followern auf Social Media über die Verbrechen der Nationalsozialisten aufklärt. Den Margot Friedländer Schulpreis erhielten die Realschule und das Gymnasium Kerschenbroich, die sich mit einer jahrgangsübergreifenden Geschichtswerkstatt um das Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verdient machen.
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Die Margot Friedländer Stiftung wurde 2023 von der Holocaustüberlebenden Margot Friedländer (1921–2025) ins Leben gerufen. Die gemeinnützige Stiftung setzt das Lebenswerk ihrer Stifterin fort, die sich für Toleranz und Menschlichkeit sowie für Freiheit und Demokratie engagierte. BM







